Bundesrat schnürt Millionen-Hilfspaket gegen Trockenheit und Hitze
Der Bundesrat ergreift zusätzliche Massnahmen gegen die Hitze und Trockenheit in der Schweiz. Er spricht kurzfristig über 70 Millionen Franken für die Anpassung des Waldes an den Klimawandel sowie für Landwirtschaftsbetriebe. Weitere Massnahmen sind in Arbeit.

Konkret beantragt die Landesregierung, den Kredit Wald für 2027 um 17,5 Millionen Franken aufzustocken, wie sie am Mittwoch mitteilte. Ab 2028 soll das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) ermächtigt werden, jährlich zusätzliche Mittel in gleicher Höhe zu beantragen.
Zusätzlich sollen die Mittel für die Betriebshilfe für Landwirtschaftsbetriebe im Jahr 2026 einmalig um 54 Millionen Franken erhöht werden. Mit diesen zinslosen Krediten unterstützt der Bund die landwirtschaftlichen Betriebe dabei, durch die Trockenheit verursachte Liquiditätsengpässe zu überbrücken.
Über die zusätzlichen Mittel für Wald und Landwirtschaft wird das Parlament entscheiden. Der Bundesrat kündigte in seiner Mitteilung an, bis Ende Oktober eine erneute Lageanalyse vorzunehmen. Danach würden allfällige weitere Massnahmen getroffen.
Beispielsweise werde geprüft, wie landesweit einheitliche Hitzekarten umgesetzt werden könnten. Evaluiert würden zudem zusätzliche Grundlagen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung sowie der Gesundheit und des Wohls von Tieren. Im Weiteren werde es ein Rundtischgespräch zu spezifischen Landwirtschaftsthemen geben.










