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    Bundesrat Pfister appelliert in Sempach an nationalen Zusammenhalt

    Keystone-SDA
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    Luzern,

    Verteidigungsminister Martin Pfister hat sich an der Gedenkfeier zur Schlacht bei Sempach für die Weiterentwicklung der Schweizer Armee stark gemacht. 640 Jahre nach dem Sieg über die Habsburger gelte es, den Zusammenhalt des Landes zu feiern.

    Pfister schweiz österreich
    Pfister und Tanner machen gemeinsame Sache: Schweiz und Österreich wollen Rüstungsgüter zusammen beschaffen – besonders im Bereich Luftabwehr. - keystone

    Nach Albert Rösti 2024 hielt in diesem Jahr wieder ein Mitglied des Bundesrats die Festrede am jährlichen Anlass. Rund 1700 Personen nahmen daran teil, wie die Staatskanzlei Luzern am Sonntag mitteilte. Darunter war auch die Luzerner Regierungspräsidentin Michaela Tschuor, deren Wohnort Wikon als Gastgemeinde vertreten war. Gastkanton war in diesem Jahr Schwyz.

    Bundesrat Pfister betonte in seiner Rede, ein Land lebe auch von «gemeinsamen Erinnerungen und Geschichten» und bezeichnete Feste als «Inseln der Zuversicht». Schauplätze wie Morgarten, Murten oder Sempach seien im 19. Jahrhundert zu wichtigen Bezugspunkten der nationalen Identität des damals noch jungen Bundesstaates geworden.

    Der Bundesrat schlug sogleich die Brücke zu den politischen Geschäften der Gegenwart. Er bekräftigte laut dem Redetext die Notwendigkeit, die Schweizer Armee zu transformieren und auf heutige Bedrohungen vorzubereiten. Dies koste zwar viel Geld, sei aber unverzichtbar.

    Pfister mahnte: Die vergangenen Jahrzehnte des Friedens hätten «unseren Realitätssinn für Bedrohungen getrübt». Heute stehe wieder ein entscheidender Moment der Geschichte an. Geschichte entstehe dort, wo Menschen zusammenhielten, Verantwortung übernähmen und für das Gemeinwohl einstünden.

    In der Schlacht von Sempach besiegten die Eidgenossen 1386 das Heer der Habsburger. Sie gilt als Teil der sogenannten Befreiungskriege gegen die habsburgische Feudalherrschaft. In die Überlieferung floss später auch die Sage von Arnold Winkelried ein, der die Schlacht entschieden haben soll. In der Vergangenheit marschierten an der Gedenkfeier mehrmals Rechtsextreme auf.

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    Kommentare

    User #6114 (nicht angemeldet)

    Wofür Feiern? Wenn man die schweiz an die EU verscherbelt… igendwie Krank- diese Politik

    User #1349 (nicht angemeldet)

    Holt euch das Geld von da zurück wohin es zweckentfremdet wurde. (Bundessteuer)

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