Elf Menschen sterben bei Flugzeugabsturz in Frankreich
In einem Vorort von Nancy (F) ist am Sonntag ein Flugzeug abgestürzt. Laut Berichten starben dabei elf Menschen.

Das Wichtigste in Kürze
- In Frankreich stürzte am Sonntag eine Pilatus-Maschine ab.
- Alle elf Insassen starben: Pilot, fünf Lehrer und fünf Flugschüler.
- Das in Deutschland registrierte Flugzeug birgt laut Polizei Explosionsgefahr.
Tödlicher Crash in Frankreich: Heute Sonntag gegen 11 Uhr ist in Tomblaine, einem Vorort der französischen Stadt Nancy, ein Flugzeug abgestürzt. Laut der Zeitung «L' Est Républicain» hätte das Privatflugzeug Personen zu einem Fallschirmsprung-Schnupperkurs bringen sollen.
Demnach wollte eine Gruppe von Krankenschwestern einen Tandem-Fallschirmsprung machen.
Die Zahl der Opfer ist hoch. Laut dem französischen TV-Sender BFMTV starben alle elf Menschen an Bord: der Pilot, fünf Fallschirmlehrer und fünf Flugschüler.
Drei Personen wurden offenbar aus dem Flugzeug geschleudert.
‼️🇫🇷 𝗔𝗟𝗘𝗥𝗧𝗘 𝗜𝗡𝗙𝗢 — Un avion civil transportant des parachutistes s’est écrasé à Tomblaine, près de Nancy.
— Bastion (@BastionMediaFR) June 28, 2026
Le bilan est très lourd : 11 personnes ont été TUÉES, aucune n’a survécu. Le ministre de l’Intérieur, Laurent Nunez, est attendu sur place.
(Source : BFMTV) pic.twitter.com/HUe1uRiS76
Laut dem Präsidenten des regionalen Pflegeverbands der liberalen Pflegekräfte könnte es sich bei den Opfern teilweise um selbstständige Pflegekräfte handeln.
Demnach sei offenbar ein sogenannter «Tauf-Flug» organisiert gewesen, bei dem sowohl Pflegekräfte als auch Instruktoren an Bord gewesen sein sollen. Weitere Details zum Hergang lagen zunächst nicht vor.
Maschine stammt von Pilatus
Beim Kleinflugzeug handelt es sich um eine Pilatus PC-6, die in Deutschland registriert ist. Von dem Wrack soll eine «hohe Explosionsgefahr» ausgehen, wie es heisst.
Die Polizei teilte mit: «Meiden Sie unbedingt den Bereich um die Salvador-Allende-Strasse. Um den Rettungsdiensten und der Polizei freien Zugang zu ermöglichen, gehen Sie bitte nicht dorthin.»
Innenminister Laurent Nuñez ist auf dem Weg an den Unglücksort im Nordosten Frankreichs.
Nach Angaben der Behörden wurde der Bereich um die Unglücksstelle in Tomblaine weiträumig abgesperrt. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind mit einem Grossaufgebot im Einsatz, um die Bergungsarbeiten zu unterstützen und den Unfallhergang zu rekonstruieren. Auch die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.
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