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    Bundesrat ergreift neue Massnahmen für nachhaltigen Finanzmarkt

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bundesrat will weiter daran arbeiten, den Schweizer Finanzmarkt nachhaltiger zu machen. Zu den 15 geplanten Massnahmen für die Jahre 2022 bis 2025 gehören die Stärkung der Glaubwürdigkeit und das Verhindern von Greenwashing.

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    Mit insgesamt 511,8 Millionen Franken will der Bund in zivile Bauprojekte investieren, darunter die Sanierung des Zolldirektionsgebäudes in Bern. (Archivbild) - keystone

    Der Schweizer Finanzplatz solle seine Position als einer der weltweit führenden Standorte für nachhaltige Finanzen weiter ausbauen, teilte der Bundesrat am Freitag mit.

    Dadurch könne er seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und gleichzeitig dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Uno zu erreichen.

    Dafür sei zentral, dass der Schweizer Finanzplatz durch hohe Glaubwürdigkeit und Verhinderung von Greenwashing hervorsteche, hiess es. Um diese Ziele zu erreichen, empfiehlt der Bundesrat den Finanzinstituten neu, Transparenz auf ihren Internetseiten zu schaffen. So sollen sie etwa angeben, inwiefern sie die Transition zu Netto-Null unterstützen.

    Weiter hat der Bundesrat seine Haltung zu Greenwashing präzisiert. Demnach sollen Finanzprodukte oder -dienstleistungen nur dann als nachhaltig angeboten werden, wenn sie mit mindestens einem spezifischen Nachhaltigkeitsziel verträglich sind oder dazu beitragen, ein Nachhaltigkeitsziel zu erreichen. Als nicht nachhaltig gilt, wenn Nachhaltigkeitskriterien nur dazu dienen, die finanzielle Performance zu optimieren oder das finanzielle Risiko zu reduzieren.

    Eine vom Bundesrat beauftragte Arbeitsgruppe soll nun mit der Branche und der Zivilgesellschaft prüfen, wie die Verhinderung von Greenwashing mit diesem Standpunkt am besten umzusetzen ist. Bis Ende September 2023 soll ein Vorschlag dazu vorliegen.

    Weitere bereits vom Bundesrat kommunizierte Massnahmen für einen nachhaltigen Finanzplatz sind zudem in der Umsetzung. Dazu gehören unter anderem, dass Finanzinstitute die «Swiss Climate Scores» anwenden und sich internationalen Netto-Null-Allianzen anschliessen sollen.

    Eine weitere Massnahme ist die Förderung von Investitionen, die eine positive Wirkung auf Umwelt oder das Soziale haben. Zudem will der Bundesrat Initiativen für einen globalen CO2-Preis unterstützen. Die Schweiz hat sich im Pariser Klimaabkommen verpflichtet, ihre Finanzflüsse klimaverträglich auszurichten.

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