Bund misst Kompetenzen im Umgang mit KI grosse Bedeutung zu

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bund sieht beim Umgang mit KI die Kantone und ihre Institutionen in der Pflicht. Es sei deren Aufgabe, sich mit pädagogischen Fragen auseinanderzusetzen.

    ChatGPT Innovation
    Die neue KI «ChatGPT» erobert das Internet im Sturm. (Symbolbild) - pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Bund misst Kompetenzen im Umgang mit KI eine grosse Bedeutung zu.
    • Der kompetente Umgang mit KI sei wichtig für die gesellschaftliche Teilhabe.

    Der Bund sieht in Anwendungen, die sich auf Künstliche Intelligenz (KI) stützen, ein beträchtliches Potenzial zur Unterstützung von Lernprozessen. Der kompetente Umgang damit sei wichtig für die gesellschaftliche Teilhabe.

    Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sieht vor allem die Kantone und ihre Institutionen in der Pflicht: Es sei deren Aufgabe, sich mit den pädagogischen Fragen im Zusammenhang mit neuen Technologien wie dem Textgenerator ChatGPT auseinanderzusetzen, schrieb Mediensprecherin Tiziana Fantini auf eine Anfrage von Keystone-SDA.

    Datennutzungspolitik für Bildungsraum Schweiz

    Untätig ist der Bund allerdings nicht, wie Fantini hervorhob: Bund und Kantone seien daran, bis Juni 2025 eine Datennutzungspolitik für den Bildungsraum Schweiz bis zur Sekundarstufe II zu erarbeiten. Ziel sei es, im Rahmen des bestehenden Datenschutzes eine sichere und ethisch angemessene Nutzung der Daten zu ermöglichen.

    Künstliche Intelligenz
    Künstliche Intelligenz birgt grosses Potenzial. - dpa

    Das SBFI misst dem Umgang mit Künstlicher Intelligenz eine grosse gesellschaftliche Bedeutung zu: Die Entwicklung solcher digitaler Instrumente sei kaum zu verhindern, so Fantini. Es sei darum davon auszugehen, dass die Fähigkeit, sie sinnvoll zu nutzen, für eine selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft und der Arbeitswelt von entscheidender Bedeutung sei.

    Vor diesem Hintergrund sei es von grundlegender Bedeutung, dass Lehrkräfte und Jugendliche über die notwendigen Kompetenzen verfügten, um Antworten eines Sprachmodells wie ChatGPT kritisch bewerten zu können, hob das SBFI hervor.

    Die Entwicklung digitaler Kompetenzen ist demnach bereits in den Lehrplänen aller Stufen des Bildungssystems enthalten. Bei Revisionen im Bereich der Berufsbildung würden die Anforderungen der KI konsequent in die entsprechenden Erlasse einfliessen.

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