Zivildienst

    Allianz warnt vor Leistungsschwund beim Zivildienst

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Eine breite Allianz bekämpft die Revision des Zivildienstgesetzes. Sie warnt vor einer «massiven Reduktion» der Leistungen von Zivis. Junge Menschen dürften nicht davon abgehalten werden, sich für die Gesellschaft einzusetzen.

    Zivildienst
    Die Gegnerinnen und Gegner von höheren Hürden für den Zivildienst hatten gut fünf Wochen vor dem Abstimmungstermin ihre Nein-Kampagne lanciert. - Keystone

    Nein zu verschärften Regeln beim Wechsel in den Zivildienst sagen die Jungen Grünen sowie der Zivildienstverband Civiva, welche das Referendum gegen den Parlamentsbeschluss ergriffen haben. In der Allianz vertreten sind auch SP, Grüne, GLP sowie die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) und die Kleinbauern-Vereinigung. Am 14. Juni kommt die Vorlage vors Volk.

    Die Leistungen des Zivildiensts seien unverzichtbar, insbesondere in Pflegeheimen, Spitälern, Schulen, im Naturschutz sowie in der Landwirtschaft und der Alpwirtschaft, machen die Gegnerinnen und Gegner der Zivildienstreform geltend. Die geplanten Verschärfungen führten zu einer massiven Reduktion dieser Leistungen, obwohl sie notwendiger seien denn je.

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    Kommentare

    User #3027 (nicht angemeldet)

    wieder so einer von 1000 und 1 Märligeschichte.

    Kibiz

    Seltsam. Vor der Abstimmung über einen Bürger:innendienst wurde der Zivildienst schlechtgeredet: Vernichtung von Arbeitsplätzen, Lohndumping waren Stichworte. Nun wird der Zivildienst hochgelobt, auch von Damen, die selbst weder Zivil- noch Militärdienst leisten. Ich finde das irgendwie scheinheilig.

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