Während U-Haft: Marius durfte Mette-Marit jede Woche besuchen
Marius Borg Høiby durfte seine kranke Mutter einmal wöchentlich während der U-Haft besuchen. Laut einem Experten wird der Skandal-Royal bevorzugt behandelt.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby litt in der U-Haft, weil er nicht für seine kranke Mutter da sein konnte.
- Er durfte Mette-Marit aber wöchentlich besuchen.
- Ein Experte sagt, der Skandal-Royal habe eine Sonderbehandlung erhalten.
Erhielt Marius Borg Høiby (29) wegen seiner Verbindungen ins norwegische Königshaus eine Spezialbehandlung in U-Haft? Aussagen von einer Anhörung lassen dies vermuten.
So sagte Marius, der Sohn aus erster Ehe von Kronprinzessin Mette-Marit (52), dass er seine Mutter wöchentlich besuchen durfte.
Er sprach davon, dass die gesamte Familie eine schwierige Zeit durchmache: Seine Mutter wurde Mitte Juni eine Lunge transplantiert, seither erholt sie sich von dem Eingriff.
«Meine Familie macht eine ziemlich schwierige Zeit durch», erzählte der Skandal-Royal. Seine Halbschwester Prinzessin Ingrid Alexandra (22) sei aus Australien, wo sie studiert, zurückgekehrt. Und auch sein Halbbruder Prinz Sverre Magnus (20) sei zu Hause.
Es sei unglaublich schwierig für ihn, nicht für seine Mutter da zu sein, ausgeschlossen zu sein, so Marius. «Ich konnte einmal pro Woche meine Mutter im Spital oder zu Hause besuchen. Aber es geht darum, an der Rehabilitation dabei zu sein.»
15 Mal erhielt Marius die Genehmigung, die U-Haft für den Besuch bei der Familie zu verlassen. Dies sagt der norwegische Rechts-Experte Patrick Lundevall-Unger gegenüber der «Bild». Sieben der Besuche fanden nach Bekanntwerden der Krankheit von Mette-Marit statt.
Experte: Bevorzugung, weil Marius Teil der Königsfamilie ist
Für Insassen sei es in der Regel sehr schwierig, die U-Haft für Familienbesuch verlassen zu dürfen, selbst bei medizinischen Notfällen. Der Rechtsexperte sagt: «Hier sehe ich ganz klar einen Vorteil, weil Marius Teil der Königsfamilie ist.»
Marius wurde unter anderem wegen Vergewaltigungen, Gewalt gegen seine Ex-Freundin und Verstössen gegen ein Kontakverbot zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde weitergezogen und ist somit noch nicht rechtskräftig. Dafür muss der Skandal-Royal in U-Haft bleiben.
Am Montag entschied das Bezirksgericht Oslo aber, dass Marius in Hausarrest dürfe. Am Mittwoch zog die Staatsanwaltschaft ihren Einspruch dagegen zurück. Damit darf Marius Borg Høiby nun die nächsten vier Wochen U-Haft in der königlichen Residenz Skaugum verbringen.




















