Vanessa Mai über Silbereisen-Show: «Habe mich unwohl gefühlt»
Eine schlecht sitzende Frisur, Müdigkeit und lange Wartezeiten: Für Vanessa Mai wurde die Aufzeichnung des «Schlagerboom Open Air» zu einer Belastungsprobe.

Das Wichtigste in Kürze
- Vanessa Mai erinnert sich an herausfordernde Momente beim «Schlagerboom Open Air».
- Am Aufzeichnungstag plagten die Sängerin plötzlich Selbstzweifel, wie sie gesteht.
- Dennoch bezeichnet sie den Auftritt als «Spass ihres Lebens».
Nach aussen wirkt die Show glänzend und perfekt inszeniert. Doch für Vanessa Mai (34) war es hinter den Kulissen beim ARD-«Schlagerboom» alles andere als ein entspannter Auftritt.
Die Sängerin erlebte die Open-Air Show mit Florian Silbereisen (44) als emotionale Herausforderung – geprägt von Selbstzweifeln, Erschöpfung und kaum vorhandenen Rückzugsmöglichkeiten. Rückblickend erinnert sie sich dennoch an eines der schönsten Bühnen-Erlebnisse ihrer Laufbahn.
Frisur, Müdigkeit und lange Wartezeiten
Im gemeinsamen Podcast «Schön laut» mit Lola Weippert (30) spricht die 34-Jährige offen über die Stunden rund um die TV-Aufzeichnung. Bei der Generalprobe lief zunächst noch alles nach Plan, bis ihre Stimmung am eigentlichen Showtag in den Keller sackte.

«Ich war nicht so selbstsicher, ich habe mich einfach unwohl gefühlt», erzählt die Musikerin und beschreibt, wie sehr sie die Situation belastete.
Zu den inneren Unsicherheiten gesellten sich äussere Faktoren. Die Frisur sass schlecht, Müdigkeit machte sich breit und die langen Wartezeiten hinter der Bühne ohne Privatsphäre verstärkten den Druck zusätzlich. Eine herausfordernde Kombination aus Anspannung und Erschöpfung.
«Als ob ich jemanden verprügeln will»
Mit ihrem Auftritt wandelte sich die Nervosität jedoch in pure Energie. So, wie man es sich von der Sängerin gewohnt ist. Rückblickend bezeichnet Vanessa Mai beide Showtage sogar als den «Spass ihres Lebens».
Vor allem beim zweiten Auftritt habe sie sich mit einer ganz besonderen Entschlossenheit auf die Bühne gestellt. «Am zweiten Tag hatte ich eine Attitude, als ob ich jemanden verprügeln will auf der Bühne», erzählt sie scherzhaft.
Eine wichtige Rolle spielte dabei ihr Ehemann und Manager Andreas Ferber (43). Mit den einfachen Worten «Der Tag kommt nicht wieder» gelang es ihm, die Sängerin aus ihrem mentalen Tief herauszuholen.
Diese Unterstützung habe ihr entscheidend geholfen, ihre Zweifel hinter sich zu lassen und trotz aller Herausforderungen einen Auftritt abzuliefern, an den sie heute besonders gern zurückdenkt.
Wie es Vanessa Mai schafft, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, erfahren die Zuschauenden heute ab 20.15 Uhr im Ersten und auf ORF 2.
Sängerin fühlt sich nach Auftritten «wie ausgesaugt»
Herausfordernd sind für Vanessa Mai aber nicht nur die Stunden vor dem grossen Auftritt – sondern auch jene danach. Wie geht man um, wenn der Applaus vorbei ist und der Adrenalin-Kick nachlässt? Mit dieser Frage setzt sich die Sängerin intensiv auseinander.

Auf der Bühne liefert sie ihre gesamte Energie, weshalb sie sich danach sowohl körperlich als auch mental leer fühle. «Du bist wie ausgesaugt erst mal, weil du alles da oben auf der Bühne gibst», erklärt sie. Die enorme Anspannung und die intensive Performance hinterliessen deutliche Spuren.
Besonders eindrücklich erinnert sich Vanessa Mai an einen Auftritt, den sie erst vor Kurzem erlebt hat. Die Schwiegertochter von Schlagerstar Andrea Berg (60) beschreibt die Stunden danach als Wechselbad der Gefühle.
Emotionale Achterbahnfahrt für Vanessa Mai
Nach dem Konzert sei sie zunächst voller Euphorie und Glücksgefühle, sie vergleicht es mit einer Art Rauschzustand. «Dann fährst du natürlich auch mit so einem Energieball nach Hause», erzählt sie. Gleichzeitig stelle sich nach dem ersten Hoch jedoch eine grosse Leere ein.

Tausende Menschen, die jubeln, applaudieren und ihre Begeisterung zeigen, sorgten für einen enormen Endorphin-Schub. Umso schwieriger sei die Rückkehr in die Normalität. Besonders die Ruhe und Einsamkeit nach einem Konzert könnten belastend sein. «Diese Stille im Hotel» sei oft schwer auszuhalten, erklärt Kollegin Weippert.
Vanessa Mai sieht in der emotionalen Achterbahnfahrt eine Herausforderung. Jedoch betont sie, dass man lernen müsse, mit solchen Schwankungen umzugehen.
















