Trump über König Harald: «Er hat sein Land geliebt»

    Keystone-SDA
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    USA,

    US-Präsident Donald Trump hat sein Bedauern über den Tod des norwegischen Königs Harald V. zum Ausdruck gebracht und den Verstorbenen als «starken, stolzen und unheimlich respektierten Mann» gewürdigt. «Er hat sein Land geliebt und wurde von seinem Volk wirklich sehr geliebt und respektiert», schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. «In diesen schwierigen Zeiten sind wir mit unseren Herzen bei der königlichen Familie und ganz Norwegen. Ein wirklich GROẞER Verlust!»

    König harald
    König Harald V. von Norwegen, aufgenommen in Oslo, ist tot. - keystone

    Während der am Freitag im Alter von 89 Jahren gestorbene König enorm populär in seiner Heimat war, ist Trump bei dessen Landsleuten nicht sonderlich gut gelitten – und das aus mehreren Gründen. So verprellte der US-Präsident im Grönland-Konflikt mit seinen wiederholten Drohungen, die zu Dänemark gehörende Arktisinsel zu übernehmen, insbesondere die auf Bündnistreue angewiesenen Nato-Partner in Skandinavien. Ausserdem machte er Norwegen direkt dafür verantwortlich, dass ihm der traditionell in Oslo verliehene Friedensnobelpreis verwehrt blieb, obwohl er die Auszeichnung nach eigenem Empfinden mehr als verdient hätte. Sein Stimmungsbild fasste Trump im Januar in einem Satz zusammen: «Ich habe viel Respekt vor Norwegen verloren.»

    Auch der 2025 überraschend eingeführte und von FIFA-Boss Gianni Infantino postwendend an Trump verliehene Friedenspreis des Fussball-Weltverbands sorgte für Nasenrümpfen im hohen Norden. Die Chefin des norwegischen Fussballverbands, Lise Klaveness, kritisierte die Ehrung als «politische Auszeichnung ohne jegliche Grundlage» und forderte, sie sofort wieder abzuschaffen. Bei der WM in den USA warf sie Trump dann Einmischung in den Sport vor, weil die Spielsperre des US-Stürmers Folarin Balogun für das Achtelfinale gegen Belgien aufgehoben worden war – nach einem Anruf des Republikaners bei Infantino. Der in der jüngeren WM-Geschichte beispiellose Fall löste nicht nur in Norwegen, sondern weltweit Empörung aus.

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    Kommentare

    User #1642 (nicht angemeldet)

    Ja, an der Liebe von König Harald zu seinem Land und zu seinem Volk sollte sich der Orange mal ein Beispiel nehmen. Er verachtet sein Volk.

    User #5607 (nicht angemeldet)

    Ich habe langsam genug von dem Geschleime Donald Trump's! ER hat sich nie für den norwegischen König interessiert und jetzt drückt er Bedauern aus? Das ist derselbe PR-Stunt wie bei dem gestorbenen Politiker.

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