Hannah Ingram-Moore erinnert an ihren mit 100 Jahren gestorbenen Vater. Dieser war in Grossbritannien mit einer Spendenaktion zum Nationalhelden avanciert.
Hannah Ingram-Moore an der Gedenkstätte National Memorial Arboretum auf dem «Captain Sir Tom Moore»-Weg. Foto: Jacob King/PA Wire/dpa
Hannah Ingram-Moore an der Gedenkstätte National Memorial Arboretum auf dem «Captain Sir Tom Moore»-Weg. Foto: Jacob King/PA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Tochter des im Februar gestorbenen britischen Rekordspendensammlers Captain Tom Moore hat Trauernde an Weihnachten ermutigt, sich Hilfe zu suchen.

«Es kann schwer sein, aber fühlen Sie sich nicht alleine. Es gibt Menschen, mit denen Sie sprechen können», sagte Hannah Ingram-Moore der BBC, wie aus einem am Samstag veröffentlichten Bericht hervorgeht.

Ihr im Alter von 100 Jahren gestorbener Vater sei Teil dessen gewesen, was Weihnachten ausmacht, sagte Ingram-Moore und fügte hinzu «Er hat es geliebt.» Er sei immer für den Truthahn und die Ofenkartoffeln zuständig gewesen. Es sei nun «wirklich emotional», sich am ersten Weihnachten ohne ihn um die Aufgaben zu kümmern, die er sonst erledigt habe. Es gebe definitiv Momente der Traurigkeit. «Aber wir haben auch die pure Freude über das, was er der Welt hinterlassen hat», sagte Ingram-Moore.

Der Weltkriegsveteran Captain Tom, der zuletzt selbst an Covid-19 erkrankt war, hatte im vergangenen Jahr umgerechnet knapp 39 Millionen Euro an Spenden für den in der Pandemie unter Druck geratenen Gesundheitsdienst NHS gesammelt. Er war dafür 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof spaziert. Beinahe über Nacht avancierte er zum nationalen Helden. Queen Elizabeth II. (95) schlug ihn dafür zum Ritter.

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