Taylor Swift wegen Albumtitel «The Life of a Showgirl» verklagt
Das neue Album von Taylor Swift «The Life of a Showgirl» führt zu einer Klage wegen Markenrechtsverletzung. Eine Vegas-Entertainerin fordert Schadenersatz.

Eine Entertainerin aus Las Vegas zieht gegen Taylor Swift (36) vor Gericht. Sie wirft der Sängerin vor, mit ihrem Album «The Life of a Showgirl» einen geschützten Markennamen zu verletzen.
Gegen Taylor Swift und ihr Label UMG Recordings wurde in Kalifornien eine Klage eingereicht, wie «web.de» berichtet. Die Klägerin Maren Wade sieht ihre seit 2014 bestehende Marke gefährdet.
Wade nutzt bereits seit 2014 den geschützten Namen «Confessions of a Showgirl» für Inhalte. Ursprünglich schrieb sie damit eine wöchentliche Kolumne für das «Las Vegas Weekly».
«Confessions of a Showgirl» 2015 registriert – Swift scheitert mit Markenantrag
Aus dieser Kolumne entwickelten sich eine Live-Show und Tourproduktionen, berichtet der «Rolling Stone». Die Marke «Confessions of a Showgirl» wurde 2015 registriert und umfasst nun verschiedenste Formate.
Das US-Patent- und Markenamt lehnte Swifts Antrag zur Registrierung ab. Grund war die «Verwechslungsgefahr» mit Wades bereits bestehender Marke.
Beide Titel teilen die zentrale Formulierung «of a Showgirl» und werden in ähnlichen Märkten eingesetzt. «Klatsch-Tratsch» berichtet, dass die Strukturen und kommerziellen Gesamteindrücke grosse Ähnlichkeiten aufweisen.
Forderungen und mögliche Lösungen
Wade fordert Schadenersatz in ungenannter Höhe und eine einstweilige Verfügung, schreibt «web.de». Diese soll Swift die weitere Nutzung des Namens untersagen.

Swift kann entweder Wades Markenrechte abkaufen oder den Fall vor Gericht austragen. Da bestehende Markenrechte in der Regel Vorrang haben, wird die Lösung wahrscheinlich komplex.
Bisher hat sich die Sängerin nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäussert. Swifts Album wurde zum meistverkauften Album des Jahres 2025.
















