Christina Hänni setzt klares Zeichen gegen Bodyshaming
Christina Hänni wehrt sich gegen Kommentare zu ihrem Körper. Nach erneuten Schwangerschaftsspekulationen erzählt sie offen von Jahren voller Figurkritik.

Eigentlich wollte Christina Hänni (36) einfach nur den Sommer geniessen und postete strahlende Bilder in Badebekleidung. Einige User fragten jedoch direkt unter dem Post: «Schwanger?».
Die Antwort folgte prompt und war deutlich. Laut «RTL» entgegnete sie einem Nutzer: «Wenn Sie so schwanger aussehen, bin ich neidisch.»

«Jeder sieht halt, was er sehen will. Aber schwanger sah ich definitiv ANDERS aus», betonte die Ex-Profitänzerin weiter. Viele Fans springen ihr sofort zur Seite und kritisieren die Kommentare scharf.
Christina Hänni spricht offen über Bodyshaming
In einer Slideshow geht Hänni gezielt noch mal auf das Thema Bodyshaming ein. «Lasst mich euch zeigen, dass Kilos und Kommentare ABSOLUT NICHTS aussagen», heisst der Titel ihres Posts laut «OK-Magazin».
Die Tänzerin offenbart persönliche Einsichten aus ihrem Jahrzehntlangen Kampf mit Figurkommentaren. «Zum Ende meiner Turnierkarriere habe ich 49 Kilo gewogen und ich galt als 'kurvig'», schreibt sie laut «Gala».

Während ihres ersten «Let's Dance»-Jahres wog sie 52 Kilo und schämte sich für ihre Hüften. Daraufhin begann sie exzessiv mit dem Fitnessstudio, um sich von einer schlimmen Trennung abzulenken.
Christina Hänni erzählt von Gewicht, Liebe und Selbstakzeptanz
«Die 'Let's Dance Tour 2019' war mein Tiefpunkt», gesteht Hänni und erwähnt emotionalen Stress. Durch Krankheit und Stress wurde sie auf 50 Kilo runtergehungert, was ihr viele Komplimente für ihre «Tanzfigur» einbrachte, so «Gala».
2020 lernte Christina Hänni ihren Mann Luca Hänni kennen und wog 56 Kilo. Obwohl sie wieder Figur-Kritik erhielt, war ihr Selbstbewusstsein «unerschütterlich», weil sie verliebt gewesen sei.
Für die Hochzeit nahm sie erneut ab, doch niemandem fiel dies auf. Dann wurde sie schwanger und nahm 17 Kilo zu, wofür sie sich «selten so schön gefühlt» habe, schreibt «OK Magazin».
«Ich bin gut so, wie ich bin»
«Nichts hinterlässt emotionale Narben wie Bodyshaming während der Schwangerschaft», gesteht die Tänzerin. Nur acht Monate nach der Geburt stand sie wieder für «Let's Dance» auf dem Tanzparkett.
«Ich habe mich in einem Monat auf 52 Kilo runtergehungert. Ich war nicht glücklich», verrät sie über den Druck. Selbst mit diesen 52 Kilo spekulierten Leute erneut, ob sie wieder schwanger sei, so das «OK Magazin».

«Ich bin dank der Kommentare zu meiner Leistung und meinem Gewicht durch die Hölle gegangen», gesteht Hänni offen. Doch im Laufe der Jahre wurde ihr bewusst, dass sie gut ist, so wie sie ist, berichtet «OK Magazin».
Christina Hänni trainiert heute für Stärke statt für Schlankheit
Sie macht nun nur noch «Sport, um stark und nie wieder 'dünn' zu sein», betont die Tänzerin deutlich. «Ich bin verdammt stolz. Ich habe 10 Jahre dafür gebraucht, mein Ding zu machen», schliesst sie laut «OK Magazin».
Ihr Appell gilt einem respektvollen Umgang in sozialen Medien. Unter einem früheren Instagram-Post appellierte sie laut «RTL» bereits: «Bitte denkt in den Kommentaren daran, dass auf der anderen Seite echte Menschen stecken».

Die 36-Jährige fehlt bei der «Let's Dance»-Staffel 2026 komplett. «Ich bin wirklich traurig darüber», sagte sie laut «Stern» in einem Clip zur absenten Teilnahme.








