Schumer und Ratajkowski bei Protesten gegen Kavanaugh festgenommen

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    USA,

    An der Demonstration gegen Brett Kavanaugh wurden über 300 Personen festgenommen – darunter auch Prominente.

    Kirsten Gillibrand (l), US-Senatorin, spricht neben dem Model Emily Ratajkowski (2.v.r) und der Schauspielerin Amy Schumer (r) während einer Kundgebung gegen die Ernennung des Kandidaten Kavanaugh an den obersten Gerichtshof.
    Kirsten Gillibrand (l), US-Senatorin, spricht neben dem Model Emily Ratajkowski (2.v.r) und der Schauspielerin Amy Schumer (r) während einer Kundgebung gegen die Ernennung des Kandidaten Kavanaugh an den obersten Gerichtshof. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Washington, D.C. wurden an einer Demonstration über 300 Personen verhaftet.
    • Schauspielerin Amy Schumer und Model Emily Ratajkowski gehören zu den Verhafteten.

    Bei Protesten gegen die Berufung des Kandidaten Brett Kavanaugh an das Oberste US-Gericht sind in der Hauptstadt Washington auch die Schauspielerin Amy Schumer und das Model Emily Ratajkowski festgenommen worden. Das zeigten unter anderem Aufnahmen des Senders NBC vom Donnerstag (Ortszeit). Insgesamt nahm die Polizei demnach 302 Menschen fest. Ihnen wurde vorgeworfen, innerhalb eines Senats-Bürogebäudes illegal demonstriert zu haben.

    Auf in sozialen Netzwerken veröffentlichten Videos ist zu sehen, wie ein Polizist Schumer fragte, ob sie festgenommen werden wolle. Sie antwortete: «Ja». Ratajkowski schrieb auf Twitter, sie sei festgenommen worden.

    Mehrere Frauen werfen Kavanaugh sexuelle Übergriffe während dessen Schul- und Studienzeit vor. Kavanaugh bestreitet all diese Anschuldigungen vehement. Im Zentrum steht der Vorwurf der Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford, die angibt, Kavanaugh habe bei einer Schülerparty in den 80er Jahren versucht, sie zu vergewaltigen.

    Am Freitag muss der Senat zunächst über einen Antrag der Republikaner abstimmen, die Senatsdebatte zu der Personalie zeitlich zu begrenzen. Sollte dieser eine Mehrheit bekommen, könnte am Samstag die finale Abstimmung im Senat zur Berufung Kavanaughs folgen.

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