Schröder-Kim will «nicht das Anhängsel des Altkanzlers» sein

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    Die fünfte Gattin von Gerhard Schröder weist Vorwürfe zurück, sie nutze seinen Promi-Status für ihre Geschäfte. Ihr beruflicher Erfolg habe nichts mit ihrem Mann zu tun.

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    Altbundeskanzler Gerhard Schröder und seine südkoreanische Frau Soyeon Schröder-Kim führen eine Beziehung «auf Augenhöhe». Foto: Michael Kappeler/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Soyeon Schröder-Kim, Ehefrau des Altkanzlers Gerhard Schröder (74), legt Wert auf ihre Eigenständigkeit.

    Die Koreanerin sagte der «Rheinischen Post»: «Mein Mann und ich führen eine Beziehung auf Augenhöhe. Ich bin nicht die Kanzlergattin. Ich bin nicht das Anhängsel des Altkanzlers.»

    Dass Kritiker ihr vorwerfen, sie nutze den Promi-Bonus ihres Mannes für ihre Geschäfte, wies Kim zurück. «Mein Erfolg im Beruf hat nichts mit meinem Mann zu tun. Ich habe ja auch schon für NRW Invest gearbeitet, bevor ich meinen Mann kennengelernt habe.»

    Die Dolmetscherin war Repräsentantin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, als sie den Altkanzler kennenlernte. Der SPD-Politiker und die Südkoreanerin haben dann im Mai 2018 standesamtlich geheiratet. Für Schröder ist es die fünfte, für seine Frau die zweite Ehe. Vor ihrer Hochzeit hatten beide mitgeteilt, gemeinsam sowohl in Berlin und Hannover als auch in Seoul leben zu wollen.

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