Schock! Kylie Minogue hatte heimlich zweites Mal Krebs
«Schatten meiner selbst»: Vor 21 Jahren überwand Kylie Minogue erstmals den Krebs – 2021 kehrte er zurück. Doch diesmal hielt sie die Diagnose geheim.

Das Wichtigste in Kürze
- Pop-Sängerin Kylie Minogue kämpfte 2021 zum zweiten Mal gegen Krebs – und hielt es geheim.
- Die «Princess of Pop» erkrankte bereits 2005 an Brustkrebs.
- In der Netflix-Doku «KYLIE» bricht sie nun ihr Schweigen und gibt intime Einblicke.
Als hätte Kylie Minogue nicht schon genug durchgemacht.
Die «Princess of Pop» kämpfte 2005 erstmals gegen ihren Brustkrebs. Und was niemand ahnte: 2021 kehrte er zurück. Stärker denn je. Doch diesmal entschied sie sich für einen radikalen Schritt: Schweigen.
Fünf Jahre lang hielt die Australierin die Erkrankung geheim. Jetzt spricht sie offen darüber – in der dreiteiligen Netflix-Doku «KYLIE», die am 20. Mai erscheint. Und verrät, dass sie während ihrer Krankheit an einem absoluten Tiefpunkt angelangt war.
Es war sogar so schlimm, dass sie «das Haus nicht verlassen wollte».
Über ihre Entscheidung, die Diagnose erst jetzt öffentlich zu machen, sagt sie: «Ich fühle mich nicht verpflichtet, es der ganzen Welt zu erzählen. Und ehrlich gesagt konnte ich es damals einfach nicht, weil ich nur noch ein Schatten meiner selbst war.»
«Richtigen Zeitpunkt» nicht gefunden
Während die Welt sie 2023 mit dem Hit «Padam Padam» und ihrem gefeierten Comeback feierte, kämpfte sie im Hintergrund weiter gegen die Krankheit.
Die Diagnose aus dem Jahr 2021 sei bei einer Routineuntersuchung entdeckt worden. Doch sie habe den «richtigen Zeitpunkt» für die Öffentlichkeit nicht gefunden.
«Ich sass in Interviews und bei jeder Gelegenheit dachte ich: ‹Jetzt ist der richtige Moment›, aber ich behielt es für mich.» 2021 fiel es ihr leichter, die Diagnose geheim zu halten: Anders als beim «ersten Mal» 2005, als jede ihrer Bewegungen dokumentiert wurde, wie sie sagt.
Auch ihre Musik wurde zur versteckten Chronik ihres Kampfes. Der Song «Story» vom Album «Tension» spiegelt ihre Erfahrung wider – mit Zeilen wie: «Ich hatte ein Geheimnis, das ich für mich behielt» oder «Ich hatte ein One-Way-Ticket, das nirgendwohin führte.»
Heute blickt der Popstar mit Erleichterung auf die Vergangenheit zurück: «Die Früherkennung war sehr hilfreich, und ich bin so dankbar, sagen zu können, dass es mir heute gut geht.»
«Meine Wahl»
Und noch wichtiger: «Ich war dankbar, dass es meine Entscheidung und meine Wahl war, darüber zu sprechen.»

Trotz des glücklichen Ausgangs gibt es auch eine besonders schmerzhafte Seite ihrer Geschichte: Während ihrer ersten Erkrankung 2005 verschob sie sogar die Behandlung zeitweise – in der Hoffnung auf ein Kind: «Ich war 36, als ich meine Diagnose erhielt, da muss man sich schon Gedanken über Kinder machen», sagte sie.
Wollte Mami werden
Sie unterzog sich mehreren künstlichen Befruchtungen. Immer mit einem Funken Hoffnung: «Wenn es geklappt hätte, wäre es fast ein Wunder gewesen. Aber so ist es nicht gekommen.»
Die australische Pop-Ikone wurde in den 1980er-Jahren durch die Erfolgsserie «Neighbours» bekannt. 2005 stand sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und bereitete sich gerade auf ihren gefeierten Auftritt als Headliner beim Glastonbury-Festival vor. Dann erkrankte sie erstmals.
Nach einer Lumpektomie, einer brusterhaltenden Operation, sowie einer Chemotherapie konnte sie im Februar 2006 als krebsfrei erklärt werden.





















