USA bieten Kubanern neue Art der Beziehung an

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USA,

Nach Jahrzehnten des Konflikts bietet die US-Regierung den Kubanern eine neue Art der Beziehung an.

Marco Rubio
US-Aussenminister Marco Rubio. - keystone

«In den USA sind wir bereit, ein neues Kapitel im Verhältnis zwischen unseren Völkern und unseren Ländern aufzuschlagen», sagte US-Aussenminister Marco Rubio, dessen Eltern selbst aus Kuba in die Vereinigten Staaten eingewandert waren, in einer Videobotschaft auf Spanisch. Allerdings müsse diese neue Beziehung direkt mit den Kubanern geknüpft werden, nicht mit der kommunistischen Regierung.

Angesichts der katastrophalen Versorgungslage auf der Karibikinsel stellte Rubio Hilfslieferungen im Wert von 100 Millionen US-Dollar in Aussicht. Die Lebensmittel und Medikamente müssten allerdings durch die katholische Kirche oder Hilfsorganisationen verteilt werden und nicht durch die kubanische Militär-Holding Gaesa, die weite Teile der Wirtschaft auf der Insel kontrolliert.

«Präsident Trump bietet einen neuen Weg zwischen den USA und einem neuen Kuba an», sagte Rubio. «Einem neuen Kuba, in dem einfache Kubaner, nicht nur Gaesa, eine Tankstelle, ein Kleidungsgeschäft oder ein Restaurant besitzen können. Einem neuen Kuba, in dem ihr, nicht nur die Kommunistische Partei, einen Fernsehsender oder eine Zeitung besitzen könnt.»

Der US-Aussenminister veröffentlichte seine Videobotschaft am kubanischen Unabhängigkeitstag. Am 20. Mai 1902 wurde nach einer vierjährigen US-Besatzung die kubanische Republik ausgerufen. Die heute herrschenden Kommunisten lehnten die Republik sowie die mit Washington verbündete Regierung ab und etablierten nach dem Sieg der Revolution 1959 ein sozialistisches Staatsmodell.

«Intervention, Einmischung, Raub, Frustration: Das bedeutet der 20. Mai in der Geschichte Kubas. Nur eine Sache haben wir diesem Tag zu verdanken: Er hat ein antiimperialistisches Gefühl in den Kubanern gesät, das mit den ständigen Drohungen gegen die Unabhängigkeit und Souveränität des Vaterlandes immer weiter wächst», schrieb Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel auf der Plattform X.

Kommentare

User #2657 (nicht angemeldet)

Ah ja genau, die USA bietet Hilfen im Wert von USD 100M an um gegen die Mangellagen zu helfen, welche ohne die USA gar nicht existieren würden (Sanktionen und Schiffsembargos).

User #5521 (nicht angemeldet)

Der Wunsch der USA ist Zustände wie vor Castro, das Bordell und die Spielhölle sowie Mafia Rückzugsort, der USA.

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