Romina Power nennt Kult-Hit «Felicità» banal
Die 74-jährige Sängerin Romina Power löst mit kritischen Äusserungen über ihren grössten Hit «Felicità» eine heftige Debatte in Italien aus.

Romina Power sorgt mit kontroversen Aussagen über ihren legendären Hit «Felicità» für Aufregung in der italienischen Musikwelt. Die 74-Jährige bezeichnete das Lied in einem Podcast-Interview als «banal» und gestand, es nie singen wollen, wie der «Kurier» berichtet.
Im Gespräch mit Moderator Alessandro Cattelan im Podcast «Supernova» erklärte Power ihre damalige Haltung zum Song. «Die Musik, die ich mit Al Bano gemacht habe, war nicht mein Genre», so die Sängerin.
«Felicità» eroberte 1982 beim renommierten Festival von Sanremo den zweiten Platz und wurde zum Welterfolg. Mit ihrem Ex-Ehemann Al Bano erreichte Romina Power ein Millionenpublikum weit über Italien hinaus.
Textautor übt scharfe Kritik
Popi Minellono, der Texter von «Felicità», übte laut dem «Standard» scharfe Kritik an der Sängerin. In der italienischen Fernsehsendung «La Volta Buona» äusserte er seine Vorwürfe.
Er erklärte, dass sie dem Publikum und einem Song, der ihr grosse Popularität eingebracht habe, Unrecht getan habe. «Felicità» habe entscheidend zu Powers künstlerischem Erfolg beigetragen.
Auch Loredana Lecciso, die aktuelle Partnerin von Al Bano, zeigte sich irritiert über Powers Distanzierung. Sie bezeichnete die Haltung als unverständlich gegenüber einer weltweiten Hymne, berichtet der «Kurier».
Power verteidigt sich auf Instagram
Romina Power reagierte über soziale Medien auf die Kritikwelle und verteidigte ihre Wortwahl ausführlich. Der Begriff «banal» sei etymologisch nicht beleidigend, sondern bezeichne lediglich etwas Alltägliches oder Neutrales, erklärte sie.
Sie kritisierte zudem, dass ein einzelnes Wort aus einem einstündigen Gespräch herausgelöst und für Kontroversen missbraucht wurde. Dies sei weder korrekt noch professionell, schrieb die Sängerin auf Instagram.

Gleichzeitig betonte Power ihre anhaltende Zuneigung zu «Felicità» und versicherte, das Lied weiterhin gern zu singen. Die Freude im Publikum während der Aufführungen färbe laut dem «Standard» auch auf sie ab, so die Künstlerin weiter.












