Ab dem 14. Juli ist auf Netflix die Serie «Resident Evil» zu sehen. Ob sie an die Erfolge der Videospielreihe anschliessen kann, ist sehr fraglich.
Resident Evil
Ein Ausschnitt aus dem Trailer zur neuen Serie von Resident Evil. - Netflix
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Das Wichtigste in Kürze

  • Resident Evil ist jetzt als Serie bei Netflix.
  • Schon jetzt werden kritische Stimmen laut.

«Resident Evil» gibt es nun schon seit mehr als 25 Jahren. Während die Videospielreihe absoluten Kultstatus geniesst, gelten die filmischen Umsetzungen nicht gerade als Meilensteine des Horrors. Daran wird auch eine neue Netflix-Serie, die einfach nur den Titel «Resident Evil» trägt, wohl nichts ändern.

Die erste Staffel geht am 14. Juli bei dem Streamingdienst an den Start. Die acht rund einstündigen Episoden spielen zwar im «Resident Evil»-Universum, Fans dürfen aber nicht erwarten, dass die Serie eine der bekannten Storys erzählt. «Die Spiele sind unsere Hintergrundgeschichte», erklärte Showrunner Andrew Dabb laut «Entertainment Weekly». «Alles, was in den Spielen passiert, existiert in dieser Welt.»

Offenbar hegt er schon grosse Pläne für seine Serie, denn er deutete an, dass es weitere Staffeln geben soll. «Wir werden nicht bis Staffel fünf dorthin kommen, aber es ist in unserer Welt», erzählte er in Bezug auf den aktuellsten Teil der Videospielreihe. So spreche man derzeit bereits über Drehbücher für eine zweite Staffel und das Dorf aus dem Spiel sei eine Ressource, auf die man zurückgreifen könne.

Der T-Virus in Resident Evil

Natürlich wird es in der Serie Zombies und ikonische Monster wie die Licker geben, wie sich das für «Resident Evil» nun einmal gehört. Natürlich spielt die Umbrella Corporation wieder eine Rolle. Und natürlich gibt es ein Wiedersehen mit Albert Wesker. Moment.

Ist Wesker nicht eigentlich tot? Er kommt am Ende von «Resident Evil 5» in einem Vulkan ums Leben. Produzent Masachika Kawata erklärte im Rahmen der San Diego Comic-Con laut «IGN» damals, dass auch der Antagonist dies nicht überlebt haben könnte. Es gebe «keine Chance», dass er zurückkehre. Den Machern der Serie ist das offensichtlich egal, denn Wesker, gespielt von Lance Reddick (59), nimmt eine wichtige Rolle ein.

Es soll auch angeblich eine gute Erklärung geben. Dabb meinte zumindest, dass der Charakter nicht immun gegen Lava sei: «Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die Erklärung, warum Wesker so ist, wie er ist, und warum er noch am Leben ist, gehen Hand in Hand.»

Die Serie spielt mit Zeitebenen. Wesker zieht mit seinen Töchtern Jade (Tamara Smart, 17) und Billie (Siena Agudong, 17) im Jahr 2022 nach New Raccoon City, in eine Community für Mitarbeiter des Pharmakonzerns Umbrella. In einem Teaser-Clip erklärt Albert Wesker: «Joy kann eine Wunderpille sein, ein Antidepressivum, das Zwangsstörungen heilt, Angstzustände einschränkt und die Konzentration erhöht, aber das Medikament enthält den T-Virus und der T-Virus kann Monster erschaffen.»

14 Jahre nach der Ausbreitung des Medikaments kämpft Jade (Ella Balinska, 25) in einer von Infizierten überrannten Welt ums Überleben. Sie wird von ihrer Vergangenheit verfolgt – besonders von dem, was mit ihrer Schwester geschehen ist.

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