Rekord bei den Oscar-Nominierungen für «Blood & Sinners»

Keystone-SDA
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USA,

Die Oscar-Nominierungen wurden bekanntgegeben. «Blood & Sinners» stellt mit 16 Nominierungen einen Rekord auf.

Die Oscars sind Hollywoods wichtigste Filmpreise
Die Oscars werden am 15. März verliehen. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • «Blood & Sinners» wird für 16 Oscars nominiert.
  • Unter anderem als bester Film und Michael B. Jordan als bester Darsteller.
  • Der Schweizer Film «Heldin» ist nicht mehr im Rennen.

Die Oscar-Saison beginnt mit einem Rekord: Der musikalische Vampir-Horrorfilm «Blood & Sinners» von Regisseur Ryan Coogler geht mit 16 Nominierungen ins Rennen um die renommiertesten Filmpreise der Welt. Der Schweizer Film «Heldin» von Petra Volpe hat es nicht auf die Liste für einen Oscar geschafft.

Damit deklassiert «Blood & Sinners» das bisherige Allzeit-Spitzentrio «All About Eve», «Titanic» und «La La Land», das auf je 14 Nominierungen kam. Cooglers Werk hat in praktisch allen zentralen Kategorien Siegchancen.

Oscar Nominierungen 2026
Ryan Cooglers «Sinners» ist für 16 Oscars nominiert. - keystone

Auf Platz 2 des Feldes liegt mit 13 Nominierungen «One Battle After Another» von Paul Thomas Anderson. Bereits mit gehörigem Abstand und je 9 Nennungen folgt ein Trio, bestehend aus Guillermo del Toros Literaturhorrorstreifen «Frankenstein», Timothée Chalamets Darstellung eines Tischtennisspielers in «Marty Supreme» sowie das norwegische Familiendrama «Sentimental Value» von Joachim Trier.

Die zehn Arbeiten umfassende Königskategorie Bester Film wird ergänzt von «Bugonia» von Yorgos Lanthimos, «F1» von Joseph Kosinski, «Hamnet» von Chloé Zhao, «The Secret Agent» von Kleber Mendonça Filho und «Train Dreams» von Clint Bentley.

oscars
Das sind die Oscar-Nominierten für den besten Film: Bugonia, F1, Frankenstein, Hamnet, Marty Supreme, One Battle After Another, The Secret Agent, Sentimental Value, Blood & Sinners und Train Dreams. - keystone

Die Nominierten bei der Regie sind Zhao («Hamnet»), Josh Safdie («Marty Supreme»), Anderson («One Battle after Another»), Trier («Sentimental Value») sowie Coogler mit «Sinners».

Chalamet, Stone, DiCaprio und Buckley dürfen hoffen

Breit gestreut ist das Feld bei den Schauspielerinnen und Schauspielern. Bei den Hauptdarstellerinnen sind die favorisierte Jessie Buckley («Hamnet»), Rose Byrne («If I Had Legs I'd Kick You»), Kate Hudson («Song Sung Blue»), Renate Reinsve («Sentimental Value») sowie Emma Stone («Bugonia») im Rennen.

Bei den Hauptdarstellern sind es Timothée Chalamet («Marty Supreme»), Leonardo DiCaprio («One Battle After Another»), Ethan Hawke («Blue Moon»), Michael B. Jordan («Blood & Sinners») und Wagner Moura («The Secret Agent»).

Schweizer Film «Heldin» nicht mehr im Rennen

Der Schweizer Film «Heldin» von Petra Volpe hat es nicht auf die Liste der fünf Nominierten für einen Oscar für den besten internationalen Film geschafft. Das Bundesamt für Kultur hatte den Film ins Oscar-Rennen geschickt, der es schliesslich auf die Shortlist geschafft hat.

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Auch der österreichisch-schweizerische Regisseur Edward Berger, der es für «Ballad of a Small Player» zumindest in zwei Sparten in die Vorauswahl geschafft hatte, muss bei der Glamourgala nicht für sich selbst mitfiebern.

Im Rennen um den besten internationalen Film verblieben sind Frankreich («Ein einfacher Unfall»), Brasilien («The Secret Agent»), Norwegen («Sentimental Value»), Spanien («Sirât») und Tunesien («The Voice of Hind Rajab»).

Das humane Kino

Academy-Präsidentin Lynette Howell Taylor hatte zum Auftakt des Nominierungsreigens die humane Dimension des Kinos unterstrichen: «Die Oscars feiern heuer unsere Verbindung miteinander.» Das gelte auch gerade in Zeiten des technischen Fortschritts dank KI: «Der Herzschlag des Films ist und wird immer menschlich sein.»

Auf der menschlichen Seite findet sich auch die erste neue Oscar-Kategorie seit 25 Jahren: Zum ersten Mal wird bei der wieder von Conan O'Brien moderierten Gala im Dolby Theatre das beste Casting gewürdigt.

Die 98. Oscar-Verleihung findet am 15. März 2026 statt.

Kommentare

User #1255 (nicht angemeldet)

Der Oscar ist eine Farce. Man muss sich dort für sehr viel Geld einkaufen, um überhaupt nominiert zu werden. Eine echte Preisverleihung sieht anders aus.

User #1475 (nicht angemeldet)

Kein Wunder bei all den Quotenregen

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