Die Musikerin denkt, dass das soziale Netzwerk oft zu unrecht verurteilt wird, schlecht für die Psyche zu sein.
Phoebe Bridgers
Phoebe Bridgers - Bang

Phoebe Bridgers lobt die Rolle von TikTok, das Stigma um psychische Gesundheit abzubauen. Die 26-jährige Sängerin denkt, dass die Kritik an sozialen Netzwerken nicht gerechtfertigt ist. Vielmehr würden diese Plattformen jungen Menschen die Möglichkeit geben, offen über ihre inneren Probleme zu sprechen und wichtige Informationen zu teilen. „Es gibt viel mehr gute Sachen an TikTok als schlechte. Im Kontext der Welt, in der wir leben, ist TikTok grossartig“, erklärt sie. „Ich finde es gut, dass Therapie und mentale Gesundheit entstigmatisiert werden.“

Trotzdem achtet die ‚Kyoto‘-Interpretin genau darauf, welche Inhalte sie mit ihren Followern teilt. Schliesslich müsse sie auch in Zukunft mit den Sachen leben, die sie online gepostete habe. „Ich habe schreckliche Angst davor, meine Tweets in fünf Jahren zu lesen. Ich will mich nicht schämen und denken ‚Du warst 26 und hast über Harninfekte geschrieben – was hast du gemacht?‘“, gesteht Phoebe im Interview mit dem ‚Porter‘-Magazin.

Die Musikerin freut sich, dass sie einer Generation angehört, die mehr Wert auf Selbstfürsorge legt. „Es ist wichtig, dir eine Sekunde deines Lebens zu nehmen, aber in der Generation vor uns wurde davon abgeraten“, schildert sie. „Es ist kein Mittel zum Zweck, es ist der Zweck. Mein grösster Selbstfürsorge-Tipp ist es, dein Haus zu putzen, als würde dein Schwarm herüberkommen. Nimm den Müll, den du ignoriert hast, vom Tisch.“

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