Nicolas-Born-Preis für Judith Schalansky

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Deutschland,

Judith Schalansky habe «in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur dem Schreiben über Natur erstmalig eine Leserschaft ermöglicht». Lobt die Jury.

Judith Schalansky 2019 beim Literatur-Festival Lit. Cologne in Köln. Foto: Henning Kaiser/dpa
Judith Schalansky 2019 beim Literatur-Festival Lit. Cologne in Köln. Foto: Henning Kaiser/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schriftsteller Judith Schalansky und Thilo Krause sind mit dem Niedersächsischen Literaturpreis 2020 geehrt worden.

Die 1980 geborene Berliner Autorin und Buchgestalterin Schalansky («Immer fehlt etwas», «Atlas der abgelegenen Inseln») habe den mit 20 000 Euro dotierten Nicolas-Born-Preis erhalten.

Das teilte das Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Dienstag in Hannover mit. Schalansky schreibe «mit wildem Einfallsreichtum, kluger Komposition und einer Sprache von präziser Schönheit», lobte die Jury.

Der 1977 in Dresden geborene Lyriker Krause erhielt den mit 10 000 Euro dotierten Debütpreis für seinen ersten Roman «Elbwärts». In dem Buch über eine Kindheit im Elbsandsteingebirge verbinde sich die Sprachmacht des Lyrikers «mit der Gewandtheit eines Erzählers, der genaue Beobachtungen anstellt ohne sie selbst auszudeuten» - so die Jury. Wegen der Corona-Pandemie habe die Preisverleihung nur im Internet stattgefunden, teilte das Ministerium mit.

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