Netflix-Stars hoffen auf mehr Diversität in deutschen Serien

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Bolivien,

Filme bilden die Gesellschaft ab. Doch was Diversität und Gleichberechtigung angeht sei noch Luft nach oben, meinen einige junge Schauspieler.

Der Schauspieler Damian Hardung ist nicht allein mit seiner Meinung, dass in Sachen Diversität in Filmen noch Luft nach oben sei. Foto: Felix Hörhager/dpa
Der Schauspieler Damian Hardung ist nicht allein mit seiner Meinung, dass in Sachen Diversität in Filmen noch Luft nach oben sei. Foto: Felix Hörhager/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die jungen Schauspieler der Netflix-Serie «How To Sell Drugs Online (Fast)» wünschen sich mehr Diversität in deutschen Produktionen.

«Wir müssen uns in Deutschland klarmachen, dass wir grosse Probleme in der Filmbranche haben, was Diversität und Gleichberechtigung angeht», sagte Damian Hardung (21, «Club der roten Bänder») der Deutschen Presse-Agentur. «Das hat auf jeden Fall noch ganz, ganz viel Potenzial nach oben, auch bei unserer Serie», erklärte Maximilan Mundt (24), der in der Comedy-Reihe die Hauptrolle spielt.

Am kommenden Dienstag startet die erfolgreiche Serie um drei Schüler, die einen Drogen-Onlineshop betreiben, in die zweite Staffel. Der Streaminganbieter habe schon beim Casting darauf geachtet, die Rollen möglichst vielfältig zu besetzen, sagt Lena Klenke (24, «Fack ju Göhte»): «Trotzdem kann man noch um einiges diverser werden. Es geht halt darum, wie eine Gesellschaft dargestellt wird. Netflix geht da in eine richtige Richtung, aber es ist noch Luft nach oben.»

Verbände von Minderheiten weisen immer wieder darauf hin, dass Filme und Serien die Realität besser abbilden sollten, damit sich vor allem junge Menschen mit den Rollen identifizieren können. Netflix-Serien wie «Pose», «Sex Education» oder «Tote Mädchen lügen nicht» gelten dabei als Vorreiter.

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