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    Netflix-Regisseur Carl Rinsch zu Haft verurteilt

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    USA,

    Netflix-Regisseur Carl Rinsch muss zweieinhalb Jahre in Haft. Er betrog Netflix um elf Millionen Dollar und veruntreute das Geld.

    Netflix Regisseur
    Netflix-Regisseur Carl Rinsch wurde wegen Betrugs zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. (Archivbild) - X / @jrvdh73

    Der Hollywood-Regisseur und Drehbuchautor Carl Rinsch ist wegen Betrugs zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, berichtet «The Guardian». Das Gericht in New York sah es als erwiesen an, dass er Netflix um elf Millionen Dollar brachte.

    Carl Rinsch erhielt von Netflix Millionen für eine geplante Science-Fiction-Serie, die nie fertiggestellt wurde. Nach Darstellung der US-Staatsanwaltschaft leitete er einen Teil des Geldes auf ein privates Konto um.

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    Netflix investierte insgesamt 55 Millionen Dollar in das Projekt. (Symbolbild) - keystone

    Anschliessend investierte er die Mittel in hochriskante Wertpapiergeschäfte und Kryptowährungen, berichtet «USA Today». Die Ermittler werfen ihm vor, das Netflix-Geld anschliessend für private Ausgaben verwendet zu haben.

    Aus Serienprojekt wurde ein Gerichtsfall

    Die Serie «White Horse» (später «Conquest») blieb unvollendet, und die Vorwürfe wurden später vor einem Bundesgericht in New York verhandelt. Eine Jury befand Rinsch schliesslich in mehreren Punkten für schuldig, darunter Betrug und Geldwäsche, wie «Stern» berichtet.

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    Das Urteil fiel vor einem Bundesgericht in New York. (Symbolbild) - pexels

    Unterstützung erhielt Rinsch auch aus dem Umfeld von Hollywood. Nach Angaben von «Golem» baten mehrere Unterstützer, darunter Keanu Reeves, das Gericht um Milde.

    Die Verteidigung führte psychische Probleme und Medikamentenprobleme als Ursache für Rinschs Verhalten an. Das Gericht berücksichtigte diese Umstände nur teilweise und verurteilte ihn zu zweieinhalb Jahren Haft, wie «The Guardian» meldet.

    Netflix-Millionen flossen in Luxusgüter

    Netflix hatte Carl Rinsch für das Serienprojekt zunächst 44 Millionen Dollar bewilligt, berichtete die «New York Times». Später erhielt er weitere elf Millionen Dollar.

    Einen Teil der zusätzlichen Netflix-Millionen verlor Rinsch laut «Spiegel» innerhalb weniger Monate durch gescheiterte Investitionen. Mit den verbleibenden Geldern erzielte er am Kryptomarkt Gewinne.

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    Nach Angaben der Ermittler kaufte er davon unter anderem mehrere Luxusautos, teure Uhren und Designerkleidung. Ausserdem bezahlte er mit dem Geld hohe Kreditkartenrechnungen sowie Ausgaben für luxuriöse Möbel und Bettwaren.

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