Oliver Pocher

    Nach Ohrfeige am Ring: Oliver Pocher wieder bei Box-Event

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    Deutschland,

    Oliver Pocher will in den Boxring steigen - allerdings nicht, um zu kämpfen. Im März hatte er schlechte Erfahrungen bei einer Boxveranstaltung gemacht.

    Oliver Pocher sitzt bei der Pressekonferenz in Oberhausen auf der Bühne.
    Oliver Pocher sitzt bei der Pressekonferenz in Oberhausen auf der Bühne. - Fabian Strauch/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im März war Oliver Pocher am Rande eines Boxkampfs unvermittelt ins Gesicht geschlagen worden, ein halbes Jahr danach wird der Comedian nun selbst in den Ring steigen - allerdings nur zum Moderieren, nicht für einen Kampf.

    «Dafür muss mein Promoter ehrlich gesagt eine bessere Gage aushandeln», scherzte der 44-Jährige am Mittwoch in Oberhausen bei der Pressekonferenz zu einer am 16. September in der Stadt geplanten Veranstaltung mit Boxkämpfen und Konzerten. «Ich werde nicht in den Ring steigen, um mich zu prügeln.»

    «Es gab ja den nicht ganz unspektakulären Vorfall beim letzten Boxkampf, den ich besucht habe», erinnerte Pocher an die Attacke im März. Bei einem Kampf von Felix Sturm in Dortmund hatte ein Mann Pocher, der in der ersten Reihe sass, ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen.

    Ein Ermittlungsverfahren läuft

    «Die Sachen, die beim letzten Boxkampf falsch gelaufen sind, werden bestimmt diesmal besser laufen», sagte Pocher. «Es ist wie wenn man vom Pferd oder Fahrrad fällt: Dann muss man halt wieder draufsteigen.» Er könne wegen des Vorfalls ja nicht sein Leben verändern. Auch wolle er wegen der «Tat eines Einzelnen» nicht den ganzen Boxsport über einen Kamm scheren.

    Er finde gut, dass versucht werde, Boxen in Deutschland gross zu halten. Dafür brauche es positive, familienfreundliche Events wie in Oberhausen. Bei «Petkos Beat & Box» gibt es neben Kämpfen Konzerte, neben Pocher tritt unter anderem der Musiker und TV-Moderator Dieter Bohlen auf. Sportlicher Höhepunkt ist der WM-Kampf von Shefat Isufi gegen Ryan Ford im Verband WBF, der nicht zu den vier bedeutenden Weltverbänden gehört.

    Vom Angreifer aus dem März gab es laut Pocher keine persönliche Entschuldigung. «Ich habe einmaligen Kontakt gehabt - das hat für mich gereicht», sagte er. «Und den Rest werden dann Gerichte entscheiden.» Die Staatsanwaltschaft Dortmund teilte dazu am Mittwoch mit: «Das Ermittlungsverfahren läuft noch.»

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