Oliver Pocher entschuldigte sich bei Tochter wegen Mama-Spruch
Nach Tränen bei seiner Tochter zog Oliver Pocher eine klare Grenze: Vor seinen Kindern erlaubt er sich über deren Mütter keine spöttischen Bemerkungen mehr.

Das Wichtigste in Kürze
- Oliver Pocher brachte Tochter Nayla wegen eines fiesen Spruchs gegen Ex-Frau Sandy zum Weinen.
- Seit dem Vorfall vor sechs Jahren erlaubt er sich vor den Kindern keine Seitenhiebe mehr.
- Dennoch gehören solche Bemerkungen für den Comedian weiterhin zu seinem Job, wie er betont.
Oliver Pocher (48) hat fünf Kinder aus zwei geschiedenen Ehen. Während es nach den Trennungen von Sandy Meyer-Wölden (43) und Amira Aly (33) immer wieder zu Spannungen und öffentlichen Wortgefechten kam, hat der Comedian für den Umgang mit seinen Kindern eine klare Grenze gezogen.
Abwertende oder spöttische Bemerkungen über die jeweilige Mutter sollen vor den Kindern keinen Platz mehr haben.
Wie ernst ihm diese Regel ist, schildert Pocher in der aktuellen Ausgabe seines Podcasts «Patchwork Boys» mit Kollege Pietro Lombardi (34). Auslöser für seine Haltung war ein Erlebnis mit seiner heute 16-jährigen Tochter Nayla, das rund sechs Jahre zurückliegt.
«Wieder mal Mama, kein Geld»
Damals waren Pocher und seine Tochter während einer Bootstour in Paris unterwegs. Nayla wollte offenbar etwas aus einem Automaten haben, doch ihr Vater hatte kein Geld dabei.

Daraufhin erlaubte sich Pocher einen flapsigen Spruch über seine damalige Ex-Frau Sandy. «Ich hatte dann kein Geld, da habe ich gesagt: ‹Hier, guck mal, kein Geld. Wieder mal Mama, kein Geld. [Dann] gibt's halt auch nix.›» Autsch!
Was für ihn als Scherz gedacht war, traf seine Tochter offenbar deutlich stärker als erwartet. Die heute 16-Jährige begann zu weinen und machte ihrem Vater anschliessend klar, dass sie seine ständigen Seitenhiebe gegen ihre Mutter nicht gutheisst.
Tochter redete Oliver Pocher ins Gewissen
Besonders habe Pocher eine Aussage seiner Tochter zum Nachdenken gebracht. Die damalige Situation zitiert er mit folgendem Wortlaut: «Du machst immer so einen doofen Spruch gegen Mama und das macht sie nie bei dir – über dich.»
Für den Comedian entwickelte sich die verbale Attacke zu einem Schlüsselmoment. Er habe sich bei seiner Tochter entschuldigt und für sich entschieden, künftig vor seinen Kindern keine abfälligen Bemerkungen über deren Mütter zu machen.

Diese Haltung gelte auch für seine beiden jüngeren Söhne aus der Ehe mit Amira Aly, betont Pocher. Das Thema ist angesichts der weiterhin angespannten Beziehung zu seiner zweiten Ex-Frau besonders relevant.
Erst kürzlich hatte der Comedian öffentlich seinen Ärger darüber geäussert, dass er von Amiras erneuter Schwangerschaft mit ProSieben-Moderator Christian Düren (36) zunächst aus den Medien erfahren habe. «Beschissen und respektlos», lautete sein Fazit.
Sprüche sind «Teil des Jobs»
Gleichzeitig räumt Oliver Pocher ein, dass er auch weiterhin über seine Ex-Partnerinnen, deren neue Lebensgefährten und seinen eigenen Patchwork-Alltag spricht.

Für ihn sei dabei jedoch entscheidend, zwischen öffentlicher Unterhaltung und dem direkten Umgang mit seinen Kindern zu unterscheiden. Ein flapsiger Spruch über den Patchwork-Alltag sieht er als «Teil des Jobs» – Vor seinen Kindern wolle er die Mütter dagegen nicht herabsetzen.
Damit zieht Pocher eine klare Trennlinie: Was er öffentlich als Teil seiner Arbeit kommentiert, soll nicht auf die Beziehung seiner Kinder zu ihren Müttern übertragen werden.
















