Johnny Depp

    Nach gescheiterter Verleumdungsklage legt Johnny Depp erneut Berufung ein

    AFP
    AFP

    Grossbritannien,

    Nachdem ein Londoner Gericht Ende November seinen Berufungsantrag abgelehnt hatte, schaltete Johnny Depp das Berufungsgericht in der britischen Hauptstadt ein.

    Johnny Depp
    Schauspieler Johnny Depp. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Johnny Depp hatte im Verleumdungsprozess gegen «The Sun» eine Niederlage eingesteckt.
    • Ende November wies ein Londoner Gericht seinen Berufungsantrag ab.
    • Nun schaltet der 57-Jährige das Londoner Berufungsgericht ein.

    Hollywood-Star Johnny Depp will sich nach seiner Niederlage im Verleumdungsprozess gegen die britische Boulevardzeitung «The Sun» weiter nicht geschlagen geben. Nachdem ein Londoner Gericht Ende November seinen Berufungsantrag abgelehnt hatte, schaltete der 57-jährige US-Schauspieler das Berufungsgericht in der britischen Hauptstadt ein, wie am Mittwoch aus Gerichtsunterlagen hervorging. Wann eine Entscheidung darüber fällt, wurde nicht mitgeteilt.

    Prozess - Depp gegen News Group Newspapers
    Johnny Depp (M), Schauspieler aus den USA, macht mit den Händen eine Dankesgeste, als er im Juli den High Court am letzten Verhandlungstag zu einer Anhörung im Verleumdungsprozess gegen den Verlag der Boulevardzeitung «The Sun» verlässt. - dpa

    Die «Sun» hatte Depp 2018 in einem Artikel als «Ehefrauen-Schläger» bezeichnet. Der 57-Jährige verklagte die Zeitung daraufhin, verlor den Prozess Anfang November aber. Depp wurde angewiesen, für die Gerichtskosten der Boulevardzeitung in Höhe von 705.000 Euro aufzukommen.

    Artikel der «Sun» sei gemäss Richter «im Wesentlichen wahr» gewesen

    Der Artikel «im Wesentlichen wahr» gewesen sei, hatte Richter Andrew Nicol geurteilt. In dem Artikel hatte Chefredakteur Dan Wootton die Schriftstellerin Joanne K. Rowling dafür kritisiert, dass sie dem «Ehefrauen-Schläger» Depp eine Rolle in der Filmreihe «Phantastische Tierwesen» gegeben habe.

    Prozess - Depp gegen News Group Newspapers
    Amber Heard (l), Schauspielerin aus den USA, trifft am Obersten Gerichtshof in London zu einer Anhörung in der Klage ihres Ex-Mannes, US-Schauspieler Depp, gegen den Verlag der Boulevardzeitung «The Sun» ein. - dpa

    Wootton bezog sich auf Aussagen von Depps Ex-Frau Amber Heard, wonach sich Depp ihr gegenüber gewalttätig verhalten habe. Der aus Filmen wie «Der Fluch der Karibik» und «Edward mit den Scherenhänden» bekannte Schauspieler bestreitet die Vorwürfe seiner Ex-Frau. In den USA hat er gegen seine Ex-Frau Klage wegen eines Artikels in der «Washington Post» von 2018 eingereicht, in dem Heard Depp häusliche Gewalt vorwarf.

    Das Gerichtsurteil in London hatte bereits Folgen für Depps Karriere. Wie der Schauspieler selbst mitteilte, wurde er von der Produktionsfirma Warner Bros. «gebeten», seine Rolle als Grindelwald in der Fantasy-Film-Reihe «Phantastische Tierwesen» aufzugeben. Dies habe er akzeptiert.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Johnny Depp
    231 Interaktionen
    Experte nach Urteil
    johnny depp
    37 Interaktionen
    Frauenschläger

    MEHR IN PEOPLE

    -
    21 Interaktionen
    «Völlig ausdruckslos»
    Kevin Federline
    24 Interaktionen
    Kevin Federline
    Pocher
    58 Interaktionen
    Halloween
    a
    15 Interaktionen
    Mit Riesenkürbis

    MEHR JOHNNY DEPP

    johnny depp
    12 Interaktionen
    «Day Drinker»
    johnny depp
    1 Interaktionen
    San Diego
    johnny depp
    7 Interaktionen
    Dreharbeiten
    Johnny Depp
    4 Interaktionen
    Comeback

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    Premier League
    1 Interaktionen
    Premier League
    Gaza-Demo
    4 Interaktionen
    London
    22 Interaktionen
    London
    Sarah Ferguson
    90 Interaktionen
    Nach Epstein-Skandal