Musk nennt Fusionskraftwerke «super dumm»

Samantha Reimer
Samantha Reimer

USA,

Elon Musk kritisiert den Bau von Fusionsreaktoren auf der Erde als „super dumm“ und fordert stattdessen Fokus auf vorhandene Energiequellen wie die Sonne.

Musk
Elon Musk ist wenig begeistert von Fusionskraftwerken. - keystone

Elon Musk hat in einem Beitrag auf der Plattform X erneut seine Haltung zur Fusionsenergie deutlich gemacht. Er bezeichnete den Bau kleiner Fusionskraftwerke auf der Erde als «super dumm».

In diesem Kontext verwies der Tesla-Chef darauf, dass die Sonne bereits ein riesiger, kostenloser Fusionsreaktor sei. So heisst es laut «ndtv».

musk spacex
Elon Musk bündelt SpaceX und xAI, Experten warnen vor Orbit‑Gefahr. - keystone

Seine Auffassung steht laut «36Kr» im Gegensatz zu Investoren und Technologieunternehmen, die stark in Fusionsforschung investieren. Viele Firmen und Projekte sehen in der Kernfusion eine potenzielle, nahezu unerschöpfliche Quelle sauberer Energie für die Zukunft.

Musk hat klare Haltung zu Fusionsenergie

Musk begründete seine Haltung laut dem «Standard» unter anderem damit, dass der Beitrag irdischer Fusionsenergie verschwindend gering sei. Er zieht hier den Vergleich zur Energie, die die Sonne zur Erde sendet.

Die Forschung an Fusionskraftwerken ist dennoch weiterhin aktiv. Internationale Grossprojekte und private Unternehmen arbeiten daran, die technischen Herausforderungen zu überwinden und einen Durchbruch zu erzielen.

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Diese Anlagen sollen in Zukunft sauber Strom erzeugen, ohne die Risiken der Kernspaltung und mit grossem Energieoutput. Laut Experten ist es aber noch unklar, ob und wann wirtschaftlich nutzbare Fusionskraftwerke realisiert werden können.

Tesla-Chef setzt weiterhin auf Solarstrom

Kritiker der Fusionsforschung weisen darauf hin, dass trotz einzelner Erfolge bei Laborversuchen zahlreiche Probleme ungelöst bleiben. Insbesondere die Erreichung einer positiven Energiebilanz für ein gesamtes Kraftwerk und die Materialbelastung gelten als zentrale Herausforderungen der Entwicklung.

Musk selbst setzt weiterhin auf andere Energieformen, vor allem auf Solarstrom und Energiespeicher, als Kernbestandteile einer sauberen Energieversorgung. Seine Argumentation fügt sich in einen länger andauernden Diskurs über die Zukunft der Energieversorgung ein.

So berichtet es «International Business Times UK». Die Debatte um Fusionskraftwerke bleibt damit kontrovers, mit deutlichen Stimmen auf beiden Seiten.

Kommentare

User #6317 (nicht angemeldet)

Kernfusion ist Irrweg, genau so wie Kernspaltung. Der hierfür notwendige Wasserstoff ist endlich und verändert die Zusammensetzung der Luft auf Dauer durch mehr Helium. Es ist effektiver und kostengünstiger auf regenerativen Energiequelle (Sonne, Wind ect.) zu setzen.

User #1597 (nicht angemeldet)

Ich denke er hat teilweise recht. Ich sehe auch keine nahe oder Mittelfristige Zukunft in der Fusionsenergie. Photovoltaik ist schon enorm preiswert geworden. Allerdings ist hierbei noch keine gute Speichermöglichkeit vorhanden. Das mit den Batterien halte ich für zu teuer und Umweltschädlich. Pumpspeicherwerke könnten schon eher eine Möglichkeit darstellen.

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