Melania Trump: Berater erklärt, weshalb sie über Epstein sprach
Ein Berater erklärt, weshalb Melania Trump über Epstein sprach: «Genug ist genug.» Und wenn sie sich nicht selbst verteidige, mache es sonst niemand.

Das Wichtigste in Kürze
- Melania Trump dementierte in einer Erklärung die Freundschaft zu Epstein.
- Ihr Berater sagt, dass genug genug sei. Niemand ausser ihr selbst verteidige Melania.
- Er geht auch auf KI-Fotos in den sozialen Medien ein.
Am Donnerstag verlas Melania Trump (55) überraschend eine Erklärung zu ihrer Beziehung zu Jeffrey Epstein (†66) bei einer Medienkonferenz. Sie dementierte, je mit dem verurteilten Sexualstraftäter befreundet gewesen zu sein. Auch habe sie nichts von dessen Machenschaften gewusst oder sei daran beteiligt gewesen.
Die Erklärung kam aus dem Nichts, das Thema war in den letzten Wochen grösstenteils aus den Medien verschwunden. Deshalb fragten sich viele, wieso die First Lady genau zu jenem Zeitpunkt die Erklärung verlas.
Im Internet wurde darüber spekuliert, dass sie das im Auftrag ihres Mannes Donald Trump (79) tat, um vom Iran-Krieg abzulenken. Eine andere, viel verbreitete Theorie war, dass sie ihm schaden wollte, indem sie das Epstein-Thema wieder in den Vordergrund rückte. Dafür sprach, dass weiterhin unklar ist, ob die US-Regierung im Vorfeld von der Erklärung wusste oder nicht. Zudem hat der Interims-Justizminister kürzlich gesagt, dass die Epstein-Files in seinem Ministerium keine Rolle mehr spielen würden.
Marc Beckman, ein Berater von Melania, nannte bei «Fox & Friends» die wahren Gründe für die Erklärung. «Genug ist genug!» Die Erzählung über die angebliche Freundschaft von Melania und Epstein ziehe sich schon zu lange hin. Es sei an der Zeit, dass die Öffentlichkeit die Aufmerksamkeit auf die Errungenschaften der First Lady richte.
Auch Melania Trump sagte in der Erklärung: «Die Lügen, die mich mit dem schädlichen Jeffrey Epstein in Verbindung bringen, müssen heute ein Ende haben.»
Erklärung von Melania Trump: Ist der Algorithmus schuld?
Melania sei für sich selbst eingestanden, habe sich selbst verteidigt und habe dafür gesorgt, dass ihr Ruf makellos bleibe. «Denn wer soll das sonst tun?», fragt Beckman. «Bislang hat das niemand getan.»
Dennoch bleibt die Frage, weshalb Melania genau am Donnerstag darüber gesprochen hat. In den traditionellen und auch in den sozialen Medien war das Thema kaum präsent.
Beckman geht auf mit KI gefälschte Bilder ein, die die First Lady mit dem Verbrecher zeigen. Zudem kursierten auch unwahre Geschichten über eine mögliche Freundschaft. Dies ist aber schon seit Jahren so. Einen grossen Anstieg konnte zuletzt nicht beobachtet werden.
Möglicherweise aber, so eine weitere Theorie im Internet, flutet der Algorithmus aktuell die Social-Media-Bubble von Melania mit den KI-Bildern. Dadurch kann es möglich sein, dass die First Lady täglich unzählige dieser gefälschten Fotos sieht. Und möglicherweise ging sie davon aus, dass dasselbe auch für einen Grossteil der Bevölkerung zutrifft.




















