Madonna

    KI-Bilder von Madonna mit Papst erregen weiter Öffentlichkeit

    Nikolaus Führmann
    Nikolaus Führmann

    USA,

    Madonna provoziert mit KI-generierten Fotos, die sie eng umschlungen mit Papst Franziskus zeigen. Die Aktion löst weiter heftige Reaktionen aus.

    Papst Madonna
    In einer KI-Version umarmt der Papst Madonna. - Instagram/@rickdick_

    Madonna sorgt erneut für Schlagzeilen mit einer kontroversen Aktion. Die 66-jährige Sängerin teilte auf Instagram KI-generierte Bilder, die sie in intimer Pose mit Papst Franziskus zeigen.

    Papst Madonna KI
    Künstler Rick Dick teilt weiterhin KI-Bilder auf denen der Papst Madonna wohlgesonnen scheint. - Instagram/@Rickdick_

    Wie «Promipool» berichtet, wurden die Fotos vom Digital-Künstler Rick Dick erstellt. Die Bilder zeigen Madonna im Spitzenkorsett, eng an das katholische Kirchenoberhaupt geschmiegt.

    Der «Papst» scheint die Nähe zu geniessen, legt lächelnd seinen Arm um ihre Taille. Madonna kommentierte eines der Bilder mit den Worten: «Fühlt sich gut an, gesehen zu werden...»

    Heftige Reaktionen auf KI-Bilder

    Die Veröffentlichung löste einen Sturm der Empörung aus. Auf Plattformen wie X und Instagram hagelte es Kritik.

    Findest du, dass die KI-Bilder von Madonna und dem Papst religiöse Gefühle verletzen?

    Laut «Promipool» bezeichneten Nutzer die Bilder als «respektlos», «ekelhaft» und «einfach nur seltsam». Ein User schrieb: «Das ist gruselig, Madonna hat wohl den Verstand verloren.»

    Andere warfen ihr vor, nur Aufmerksamkeit zu suchen. Es gab jedoch auch viele Kommentatoren, die die Bilder als humorvolle Inszenierung betrachteten und den Künstler beglückwünschten.

    TV-Moderator fordert Entschuldigung von Madonna

    Auch prominente Persönlichkeiten äusserten sich zu der Kontroverse. Piers Morgan, bekannter britischer Journalist und TV-Moderator, kritisierte Madonna scharf für ihre Aktion.

    Papst Madonna Piers Morgan
    Moderator Piers Morgan bezeichnet Madonna für ihre Papst-Bilder als «lächerliche Idiotin». - x.com/@piersmorgan

    Er bezeichnete die Bilder als geschmacklos und respektlos gegenüber religiösen Gefühlen. Morgan twitterte unter anderem: «Madonnas neuester Publicity-Stunt ist nicht nur geschmacklos, sondern auch zutiefst beleidigend für Millionen von Katholiken weltweit.»

    Er forderte die Sängerin auf, sich für ihre Aktion zu entschuldigen.

    «Sexistisch und frauenfeindlich»

    Die Kontroverse reiht sich in eine lange Geschichte von Konflikten zwischen Madonna und der katholischen Kirche ein. Wie «evangelisch» berichtet, wurde die Sängerin im Laufe ihrer Karriere mehrfach vom Vatikan kritisiert.

    Zeitweise drohte sogar der Kirchenbann. Madonna selbst äusserte sich wiederholt kritisch über die katholische Kirche.

    In einem Interview mit dem «Zeit-Magazin» bezeichnete sie die Regeln und Vorschriften der Kirche als «sexistisch und frauenfeindlich».

    Papst forderte Madonna-Boykott

    Bereits 1989 sorgte Madonna für Aufregung mit ihrem Musikvideo zu «Like a Prayer». Laut «SWR» tanzte sie darin vor brennenden Kruzifixen und küsste eine schwarze Heiligenfigur, die an Jesus Christus erinnerte.

    Papst Madonna
    Das Video zu "Like a Prayer" von Madonna erzürnte den Papst und die katholische Kirche. - YouTube/@Madonna

    Der Vatikan kritisierte das Video scharf, der damalige Papst forderte sogar dazu auf, Madonnas «Blond Ambition World Tour» zu boykottieren.

    Gläubige Kirchenkritikerin

    Trotz der Kontroversen betont Madonna oft ihre persönliche Beziehung zu Gott. So soll auch «Like a Prayer» von ihrer ganz persönlichen Beziehung zu Gott handelt.

    Papst Madonna Halloween
    Auch zu Halloween wählte Madonna ein Kostüm mit Bezug zur Kirche. - Instagram/@madonna

    Madonna stammt aus einer katholischen, italienischen Familie. Laut SWR1 Musikredakteur Dave Jörg steckt in ihrer Musik «auch viel echter Gott-Glaube».

    Die Mystik und Magie der katholischen Kirche faszinieren die Sängerin bis heute.

    Aus Michigan an die Weltspitze

    Madonna Louise Ciccone wurde 1958 in Bay City, Michigan geboren. Sie begann ihre Karriere als Tänzerin in New York.

    Papst Madonna Sean Penn
    Madonna 1986 mit ihren damaligen Ehemann, dem Schauspieler Sean Penn. (Archivbild) - Keystone

    Ihr Debütalbum «Madonna» erschien 1983 und machte sie zum Star. Mit Hits wie «Like a Virgin» und «Material Girl» wurde sie weltberühmt.

    Madonna revolutionierte die Popmusik und wurde mit über 300 Millionen verkauften Tonträgern weltweit zur «Queen of Pop». Neben der Musik ist sie auch als Schauspielerin und Regisseurin tätig.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1266 (nicht angemeldet)

    Bünzlis macht das natürlich wieder fuchsteufelswild.

    User #1122 (nicht angemeldet)

    Darf man überhaupt einfach Bilder von einer Peson veröffentlichen? Nein, wenn die gezeigte Person kein Einverständnis gegeben hat. Somit könnte der Papst Madonna verklagen... ich an seiner Stelle würde das tun

    Weiterlesen

    a
    98 Interaktionen
    «Verstand verloren»
    Bruder Christopher Madonna
    Popstar in Trauer
    piers morgan
    70 Interaktionen
    «Habe Hunger»

    MEHR IN PEOPLE

    -
    14 Interaktionen
    Trotz Trennung
    sdf
    56 Interaktionen
    Ging in Offensive
    a
    19 Interaktionen
    Von 60 Flugschülern
    meghan markle
    Meghans Vater

    MEHR MADONNA

    5 Interaktionen
    Amsterdam
    madonna
    15 Interaktionen
    Backstage-Streit
    10 Interaktionen
    East Rutherford
    Madonna
    3 Interaktionen
    Neues Album

    MEHR AUS USA

    Lewis Hamilton Ruanda Afrika
    5 Interaktionen
    Er ist schon 41
    Donald Trump Barack Obama
    21 Interaktionen
    Obama gegen Trump
    a
    63 Interaktionen
    Mann des Jahrhunderts
    9 Interaktionen
    Perry