Influencerin bei Livestream getötet: Kartellboss verhaftet
Nach dem Mord an einer mexikanischen Beauty-Influencerin wurde ein Kartellboss verhaftet. Sein Sohn war mit der 23-Jährigen zusammen.

Das Wichtigste in Kürze
- Rund ein Jahr nach dem Mord an einer Influencerin wurde ein Kartellboss festgenommen.
- Er ist der Vater des damaligen Freundes des Opfers.
- Vom Freund und dem mutmasslichen Schützen fehlt jede Spur.
Vor über einem Jahr wurde die mexikanische Beauty-Influencerin Valeria Márquez (†23) während eines Livestreams getötet. Jetzt könnte den Ermittlern ein Durchbruch gelungen sein: Sie konnten einen Kartellboss, der mit dem Fall in Verbindung stehen könnte, festnehmen.
Ramón Ángel Álvarez Ayala alias «El R-1» ist der Anführer der Gruppe «Los Rs». Sie ist im Bundesstaat Michoacán aktiv und wird dem berüchtigten Cártel de Jalisco Nueva Generación zugerechnet.
Für die Verbindung des Kartellbosses zum Fall Valeria Márquez gibt es einen Grund: sein Sohn Francisco. Denn wie Mexikos Sicherheitsminister Omar García Harfuch mitteilt, waren Francisco und Valeria liiert.
Doch die Beziehung war nicht nur harmonisch: «Er hatte sie mehrfach bedroht», sagt der Sicherheitsminister. Die Ermittler vermuten, dass der Sohn den Vater nach der Trennung um Hilfe gebeten haben könnte. Und anschliessend soll sie getötet worden sein.
Die Influencerin wartete während des Livestreams in ihrem Beauty-Salon auf eine Lieferung. Ein Mann kam herein und fragte Valeria nach ihrem Namen. Dann schoss er mehrfach und floh anschliessend.
Mit «El R-1» ist den Ermittlern ein Schlag gegen das Kartell gelungen, der auch im Fall Valeria Márquez weiterhelfen kann. Doch von Francisco und dem mutmasslichen Schützen fehlen weiterhin jegliche Spuren.















