Influencer «El Piturris» mit 37 Jahren erschossen
Influencer José Luis Esparza wurde in einem Taco-Restaurant erschossen. Die Polizei hat inzwischen zwei Verdächtige festgenommen.

Der mexikanische Influencer José Luis Esparza (†37), bekannt als «El Piturris», ist nach einem Schussangriff gestorben. Der 37-Jährige wurde am 10. September in einem Taco-Restaurant in Ciudad Obregón im Bundesstaat Sonora angeschossen.
Esparza wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb, berichtet «Focus». Nach Angaben mexikanischer Medien eröffnete ein bewaffneter Mann in dem Lokal «Los Güichos» das Feuer und flüchtete anschliessend.
Wenige Tage nach der Tat nahm die Polizei zwei Verdächtige fest. Die Festnahmen erfolgten am 14. September, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Sonora laut «El Universal» mitteilte.
Polizei findet mutmassliche Tatwaffe
Die beiden Festgenommenen sind 21 und 26 Jahre alt. Sie wurden nach einer Verfolgungsjagd gestellt, bei der die Ermittler mehrere Waffen sicherstellten, berichtet «El Universal».

Eine ballistische Untersuchung ergab, dass eine beschlagnahmte Pistole beim tödlichen Angriff auf Esparza verwendet wurde. Dieselbe Waffe kam laut Staatsanwaltschaft bereits einen Tag zuvor bei einem weiteren Tötungsdelikt zum Einsatz.
Mindestens drei Augenzeugen brachten den 21-jährigen Verdächtigen mit dem Angriff auf Esparza in Verbindung, berichtet «Infobae». Als mögliches Motiv untersucht die Staatsanwaltschaft Auseinandersetzungen zwischen Gruppen, die im lokalen Drogenhandel aktiv sein sollen.
Influencer Esparza war auch als Podcaster bekannt
Esparza war als Content-Creator und Podcaster bekannt und gehörte zum Team des Podcasts «La Guarida». Dort erzählte er mit seinem Co-Host Anekdoten und Alltagserlebnisse mit humorvollem Ton, berichtet «El Universal».
Auf Instagram folgten ihm mehr als 30'000 Menschen, wie «People» berichtet. Auch nach seiner wachsenden Bekanntheit arbeitete Esparza weiterhin im Taco-Restaurant seiner Familie.
Die Staatsanwaltschaft prüft bei ihren Ermittlungen auch das persönliche Umfeld des 37-Jährigen. Dazu gehört ein angeheirateter Verwandter, der Lieder für Mitglieder einer kriminellen Gruppe geschrieben haben soll, berichtet «El Universal».












