David Bowie

    Iman über David Bowie: Er ist nicht ihr «verstorbener» Ehemann

    Nau Prominews
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    USA,

    Iman hat über ihre Trauer nach dem Tod von David Bowie gesprochen. Der «Vogue» sagte sie, dass sie ihn nicht als ihren «verstorbenen» Ehemann bezeichnet.

    David Bowie und Iman 2010 bei einem Auftritt in New York.
    David Bowie und Iman 2010 bei einem Auftritt in New York. - imago/ZUMA Press

    Iman (67) hat über ihre Trauer gesprochen. Ihr Mann David Bowie ist 2016 an einer Krebserkrankung gestorben. Sie weigere sich allerdings, ihn als «verstorben» zu bezeichnen, sagte Iman nun laut «Daily Mail» in der Januarausgabe der «Vogue», bei der sie auf dem Cover erscheint.

    Bowie und Iman, die in den 1970er und 1980er Jahren zu den gefragtesten Models zählte, hatten 1992 geheiratet. «Er ist nicht mein 'verstorbener Ehemann'. Er ist mein Ehemann», sagte sie in dem Interview über den Musikstar. Zudem sprach sie darüber, wie es dem Paar gelungen ist, ihre unabhängigen Leben zu bewahren: «Es macht mir überhaupt nichts aus, als 'David Bowies Frau' bezeichnet zu werden», erklärte sie. «Aber ich erinnere die Leute immer daran, dass ich existierte, bevor ich ihn traf. Und er war auch sehr bestimmt. Er stellte mich nie mit den Worten 'Das ist meine Frau' vor. Er sagte immer: 'Das ist Iman, meine Frau.' Wir hatten also beide bereits unsere eigene Identität. Wir waren getrennt zusammen.»

    «Das war zu viel»

    Iman, die mit Bowie Tochter Alexandria Zahra Jones (22) hat, erzählte auch, wie schwierig es war, nach seinem Tod privat zu trauern. Es sei frustrierend, wenn Menschen sagten, sie würden ihren Schmerz teilen. «Das war zu viel», sagte sie. Sie hätten «ein sehr privates Leben geführt und plötzlich fühlte es sich an, als wäre eine Zielscheibe auf meinem Kopf und dem meiner Tochter».

    Es sei so weit gegangen, dass sie ihr Zuhause in New York City verlassen mussten, weil immer Leute vor der Haustür gestanden hätten. «Was ich bewundere. Ich verstehe es.» Aber es habe Menschen gegeben, die ein Bild von ihr gemacht haben, «es verkauft haben und dann gekommen sind und mir gesagt haben: 'Ich fühle deinen Schmerz.' Und ich dachte: 'Nein, Bitch, du fühlst meinen Schmerz nicht, geh weg von mir.'»

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