Ikkimel sorgt im ZDF-«Morgenmagazin» für einen viralen Moment
Die deutsche Rapperin Ikkimel sorgte mit ihrem Auftritt im ZDF-«Morgenmagazin» für irritierte Blicke, Diskussionen und Aufmerksamkeit im Netz.

Die Berliner Rapperin Ikkimel (29) war am Montag im ZDF-Morgenmagazin zu Gast und präsentierte ihren Song «Fussballmänner». Der Auftritt in der sogenannten WM-Arena der Sendung entwickelte sich laut dem «Spiegel» schnell zu einem viel diskutierten Fernsehmoment.
Während der Performance reagierten zahlreiche Studiogäste sichtbar zurückhaltend auf die provokanten Rapzeilen. Das Publikum wirkte teilweise überrascht, während die Musikerin ihren Auftritt mit sichtbarem Humor fortsetzte, berichtet der «Stern».
Der Song «Fussballmänner» spielt mit überspitzten Bildern über Fussballkultur und männliche Klischees. Die ungewöhnliche Verbindung zwischen einem Frühstücksformat und Ikkimels provokantem Stil sorgte für zahlreiche Reaktionen.
Ikkimel zwischen Provokation und Feminismus
Ikkimel ist für Texte über Sexualität, Drogen und gesellschaftliche Rollenbilder bekannt. Dem «Spiegel» zufolge erreicht sie mit ihrer Musik mehr als zwei Millionen monatliche Spotify-Hörer.
Die aus Berlin stammende Musikerin heisst bürgerlich Melina Gaby Strauss. Mit Liedern wie «Keta und Krawall» wurde sie vor allem über soziale Medien einem breiten Publikum bekannt.
Auch «Hiphop.de» berichtete über die besondere Situation im ZDF-Morgenmagazin. Das Portal bezeichnete den Auftritt als ungewöhnliche Begegnung zwischen einer provokanten Rap-Künstlerin und einem eher klassischen TV-Publikum.
Moderator ordnet Auftritt ein
Nach dem Auftritt reagierte Moderator Andreas Wunn auf die unterschiedlichen Reaktionen und richtete sich an die angesprochenen Fussballfans. Laut dem «Spiegel» bezeichnete er die Darstellung als «Provokation und Kunst» mit Gen-Z-Relevanz.
Ikkimel selbst kommentierte ihren Ausflug ins Morgenprogramm mit Selbstironie, wie der «Stern» schreibt. Bereits vor dem Auftritt hatte sie in sozialen Medien auf die ungewöhnliche Zielgruppe der Sendung hingewiesen.

Auch im Internet wurde der TV-Moment vielfach aufgegriffen. Laut dem «Spiegel» nannte Micky Beisenherz den Clip «Hurz 3.0» in Anlehnung an Hape Kerkelings TV-Streich.
















