Hollywood-Star McConaughey: Mit Hilfsprogrammen gegen Drogen

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    USA,

    Mit seiner Stiftung unterstützt der Hollywood-Star seit vielen Jahren Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Nun ist er auch in Cleveland aktiv.

    Matthew McConaughey tut schon lange einiges, um die Perspektiven sozial benachteiligter Kinder zu verbessern. Foto: Jordan Strauss
    Matthew McConaughey tut schon lange einiges, um die Perspektiven sozial benachteiligter Kinder zu verbessern. Foto: Jordan Strauss - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sein Film über den jungen Drogendealer Richard «White Boy Rick» Wershe kommt jetzt in die Kinos - privat tut Hauptdarsteller Matthew McConaughey (49) schon lange einiges, um die Perspektiven sozial benachteiligter Schüler in den USA zu verbessern.

    «Wir kooperieren mit Highschools im ganzen Land. Nun sind wir auch in Cleveland aktiv, wo wir "White Boy Rock» gedreht haben», sagte der Oscar-Preisträger von 2014 («Dallas Buyers Club») der «Süddeutschen Zeitung am Wochenende» (Samstag) über seine Stiftung «Just Keep Livin Foundation».

    Der Film «White Boy Rick» nach einer wahren Geschichte wurde 2017 in Cleveland/Ohio gedreht, Regie führte Yann Demange. McConaughey spielt den Vater von Richard Wershe Jr., der vom Nachwuchsschauspieler Richie Merritt verkörpert wird. Der Film kommt am 7. März in Deutschland in die Kinos.

    McConaughey hat die Stiftung zusammen mit seiner Ehefrau Camila vor gut zehn Jahren gegründet. Über ihren Zweck sagte er der Zeitung: «In vielen Vierteln ist es schwer für die Kids, nicht abzurutschen: Fünfzig Prozent der Schüler machen keinen Abschluss, es gibt Gangs, und die einzige warme Mahlzeit gibt es in der Kantine. Diese Schüler sind wie White Boy Rick, denn sie sehen den Ausweg nur über Verbrechen. Wir wollen ihnen eine andere Perspektive geben.»

    So würden für die Jugendlichen Ausflüge in die Natur organisiert. «Eine Fahrt zu einem Strand, das ist wie eine Reise nach Südfrankreich - obwohl wir gemeinsam Müll einsammeln», sagte der Hollywood-Star. «Sie sollen sehen, dass sie Optionen haben und es andere Helden gibt als den älteren Bruder oder Cousin, der in einer Gang ist.» Nach Angaben der Stiftung werden derzeit mehr als 2500 Schüler in 33 Programmen in sechs US-Bundesstaaten betreut.

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