Nicki Minaj, Taylor Swift und Johnny Depp – die MTV Video Music Awards hatten ganz schön viel zu bieten. Wir fassen die Highlights zusammen.
Nicki Minaj auf der Bühne der MTV Video Music Awards.
Nicki Minaj auf der Bühne der MTV Video Music Awards. - imago/UPI Photo
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die MTV Video Music Awards gingen am Sonntag über die Bühne.
  • Taylor Swift erhält mit «All Too Well» den Preis für das beste Video.
  • Nicki Minaj hält eine emotionale Dankesrede für den «Michael Jackson Video Vanguard»
  • Johnny Depps Auftritt als Astronaut stösst in den Medien auf Kritik.

Am Sonntag ging die Verleihung der MTV Video Music Awards über die Bühne.

Die grosse Gewinnerin des Abends ist Taylor Swift (32). Mit dem Video zu «All Too Well» holt sie unter anderem den Hauptpreis als bestes Video. Die Sängerin nutzt ihre Dankesrede für eine überraschende Neuigkeit. Sie kündet ein neues Album namens «Midnights» an.

Taylor Swift
Taylor Swift erhält den Preis für das beste Video und kündigt ein neues Album an. - Keystone

Taylor Swifts Album-News war nicht das einzige Highlight in Newark, New Jersey. Nicki Minaj (39) hält auf der Bühne eine emotionale Dankesrede. Die Rapperin wird mit dem «Michael Jackson Video Vanguard»-Award ausgezeichnet – ein unregelmässig verliehener Preis für das Lebenswerk.

Nicki Minajs Dankesrede: Erst holprig, dann gefühlvoll

Die in Trinidad und Tobago geborene Künstlerin performt erst ein Medley ihrer Songs. Von ihrem Gastspiel auf Kanye Wests (45) «Monster», das sie 2010 zum Star machte, bis zu ihrem Hit «Anaconda».

Ihre Rede beginnt holprig. Sie hat die Dankesrede auf ihrem Smartphone notiert. Das Handy hat sie aber einem Assistenten namens Joe gereicht. Und der ist plötzlich verschwunden.

Als Joe und das Telefon wieder aufgetaucht sind, erinnert Nicki Minaj zuerst an verstorbene Grössen. «Ich wünschte, Whitney Houston und Michael Jackson wären hier», sagt sie. Dann würdigt sie Pop Smoke, Juice Wrld und Nipsey Hussle. Die drei Rapper sind in den letzten Jahren jung verstorben, ermordet oder an Drogen gestorben.

Nicki Minaj
Nicki Minaj während ihrer Rede. - Keystone

Sie wünscht, dass ihr Vater Richard in Frieden ruht. Er ist im vergangenen Jahr bei einem Unfall mit Fahrerflucht gestorben. Ebenfalls 2021 ist ihre Managerin Angela Kukawski verstorben, mutmasslich ermordet.

«Ich wünschte, die Menschen würden die psychische Gesundheit ernst nehmen», äussert Nicki Minaj ausserdem. «Selbst bei den Menschen, von denen man denkt, dass sie ein perfektes Leben führen». Damit spielt die Rapperin auf ihre eigenen Probleme mit Depressionen an, die sie trotz ihres Erfolges verfolgen.

Johnny Depps Auftritt als Astronaut irritiert

Johnny Depps (56) Gastauftritt bildet die Irritation des Abends. Das Gesicht des Schauspielers wird auf den Helm des Astronauten projiziert, der seit Jahrzehnten das Maskottchen von MTV ist. Depp macht Witze darüber, dass er «die Arbeit brauchte» und auch für Geburtstage gebucht werden kann.

Nach seinem gewonnenen Verleumdungsprozess gegen Ex-Frau Amber Heard will der Hollywood-Star seine Karriere neu beleben. Sein Gastauftritt bei den VMAs kommt jedoch bei Beobachtern in den Medien und auf Twitter nicht nur gut an.

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