Harry Potter

    «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling mit dem Tod bedroht

    Nau Prominews
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    Grossbritannien,

    Der Hass im Netz ist auch nach der Messer-Attacke auf Salman Rushdie ungebrochen. Seine Kollegin J.K. Rowling wurde nun auf Twitter mit dem Tode bedroht.

    J.K. Rowling wird auf Twitter bedroht.
    J.K. Rowling wird auf Twitter bedroht. - James McCauley / Featureflash/ImageCollect

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Harry Potter»-Schöpferin J.K. Rowling wurde auf Twitter massiv bedroht.
    • Dies, nachdem Salman Rushdie am Freitag Opfer einer Messerattacke wurde.

    Nach dem Angriff auf Salman Rushdie (75) wird auch «Harry Potter»-Schöpferin J.K. Rowling (57) massiv bedroht. Via Twitter veröffentlichte die Schriftstellerin zunächst ein Statement, in dem sie die Attacke auf ihren Kollegen verurteilte.

    Es seien schreckliche Nachrichten, sie fühle sich sehr krank. Einer der Kommentatoren des Posts drohte Rowling aber mit den Worten: «Mach dir keine Sorgen, du bist die Nächste.»

    J.K. Rowling schon öfter Adressatin von Morddrohungen

    Rowling liess dies nicht auf sich sitzen und postete wenig später eine Bitte an die Twitter-Verantwortlichen: «Gibt es eine Chance auf Hilfe?» Gleichzeitig veröffentlichte sie Bilder des vermeintlichen Autors der Drohung. Anschliessend bedankte sie sich bei ihren Fans für die Unterstützung und gab bekannt, dass die Polizei bereits eingeschaltet sei.

    salman rushdie
    Salman Rushdie wurde am Freitag auf offener Bühne angegriffen. - Featureflash Photo Agency/Shutterstock.com

    Für Rowling ist die Situation keine vollkommen neue. Bereits im Herbst 2021 machte sie bekannt, viele Morddrohungen erhalten zu haben.

    Sie könne damit ihr «Haus tapezieren», schrieb sie damals. Die Autorin äusserte sich zuvor kontrovers zu den Rechten von Transfrauen. Kritiker werfen ihr Transfeindlichkeit vor, welche sie selbst energisch zurückweist.

    Ihr Kollege Rushdie wurde am Freitag im US-Bundesstaat New York auf offener Bühne mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Er wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Seinem Agenten zufolge könnte er ein Auge verlieren.

    Die Nerven in seinem Arm seien durchtrennt und seine Leber sei durchstochen worden. Mittlerweile werde er aber nicht mehr künstlich beatmet und könne wieder erste Worte sprechen.

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