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    Hacker erpressen Madonna und Co. mit sensiblen Anwaltsinformationen

    Riccardo Schmidlin
    Riccardo Schmidlin

    USA,

    Schock für Madonna, Lady Gaga, Elton John und Co.: Eine berühmte Promikanzlei wurde gehackt. Jetzt werden die Superstars erpresst.

    madonna
    Hackerangriff auf Verschwiegenheitskanzlei der Stars: Nicki Minaj, Lady Gaga und Madonna sind betroffen. - Keystone/Instagram/madonna

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hacker klauten 756 Gigabyte Daten von einer New Yorker Promikanzlei.
    • Nun erpressen sie Stars wie Madonna, Robert de Niro oder Lady Gaga.
    • Die Kriminellen fordern ein «Lösegeld» von 21 Millionen Dollar.

    Hollywood in Aufruhr: Die New Yorker Promikanzlei Gruban Meiselas & Sacks (GSM) wurde gehackt. Die Anwälte vertreten mehr als 200 Prominente, berichten US-Medien.

    lady gaga madonna
    Neben Madonna ist unter anderem auch Lady Gaga betroffen. - Keystone

    GSM vertritt namhafte Kunden wie Madonna (61), Sir Elton John (73) und Robert de Niro (76). Auch Lady Gaga (34), Barbra Steisand (73), Nicki Minaj (37) und unzählige weitere Superstars sollen betroffen sein.

    Die Cyberkriminellen klauten rund 756 Gigabyte an höchst sensiblen Daten wie etwa E-Mails, Telefonnummern oder Stillschweigevereinbarungen.

    Hacker fordern von Kanzlei von Madonna Millionen

    Die Hacker, die sich «Revil» nennen, fordern nun ein «Lösegeld» von 21 Millionen Dollar. Ob die Kanzlei nun mit den Cyberkriminellen verhandelt, ist noch ungewiss. «Wir arbeiten rund um die Uhr an der Lösung der Probleme», heisst es lapidar.

    robert de niro
    Auch Robert de Niro muss zittern. - Keystone

    Indes veröffentlichten «Revil» bereits einen Shot, der angeblich sensible Dateien zeigt. Sie drohen nun mit einer häppchenweisen Veröffentlichung. Im Fall von Madonna wurde als «Warnschuss» bereits ein Auszug ihrer Tourverträge ins Netz gestellt!

    Madonna
    Madonna singt bei einem Konzert 2015. - Keystone

    Cyber-Spezialist Brett Callow sagt dazu gegenüber «Variety»: «Das ist so, als würden Kidnapper einen kleinen Finger schicken.»

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