Der Kolumnist Gilles Verdez wurde wegen Verleumdung verurteilt und muss 5000 Euro hinblättern. Für seine Busse kommt er allerdings nicht selbst auf.
Gilles Verdez
Cyril Hanouna bei einer TV-Sendung. (Archivbild) - Screenshot Youtube

Das Wichtigste in Kürze

  • Bernard de La Villardière wurde vom Kolumnisten Gilles Verdez als Islamophober bezeichnet.
  • Der Journalist klagte Verdez daraufhin an.
  • De La Villardière wurde Recht zugesprochen, Verdez eine Geldbusse aufgebunden.

Der bekannte französische Kolumnist Gilles Verdez wurde von einem Gericht zu einer Geldbusse verurteilt. Der 56-Jährige nannte den Journalisten Bernard de La Villardière in einer «Touche pas à mon poste !»-Sendung einen Islamophoben. Daraufhin verklagte de La Villardière Verdez wegen Verleumdung – und erhielt recht.

Für die Busse muss Verdez allerdings nicht selbst aufkommen. «Touche pas à mon poste !»-Host Cyril Hanouna hat den Betrag für ihn übernommen.

Hanouna soll zu Verdez gesagt haben: «Sie wurden in Ihrem eigenen Namen verurteilt, aber es war während der Show. Also zahlen Sie nichts und wir zahlen.»

So wird Verdez bei «lematin.ch» zitiert. Es soll sich um rund 5000 Euro gehandelt haben.

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