Til Schweiger

    Für Til Schweiger war Geld «noch nie ein Antrieb»

    Nau Prominews
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    Deutschland,

    Er ist einer der grössten deutschen Filmstars, doch für Til Schweiger ist Geld offenbar nicht wirklich wichtig. Wichtiger sind ihm Familie und Freunde.

    Til Schweiger
    Til Schweiger auf einer Filmpremiere im Jahr 2020. - imago images/Future Image

    Das Wichtigste in Kürze

    • Til Schweiger legt nicht viel Wert auf Geld und Statussymbole.
    • Ihm seien seine Familie, Kinder, Freunde und das Wohnen viel wichtiger.
    • In seinem neuen Film thematisiert der Filmstar die Angst vor Kindesverlust.

    Jeder kennt Til Schweiger (58). Das Multitalent ist dank Produktionen wie «Manta, Manta» oder «Der bewegte Mann» einer der grössten Stars des deutschsprachigen Filmgeschäfts. Schweiger waren in seiner langen Karriere jedoch Geld oder Statussymbole offenbar nie wirklich wichtig.

    «Ich brauche keine teure Uhr und keine teuren Klamotten», erzählt der Schauspieler im Gespräch mit der «Welt am Sonntag». Demnach sei ihm Wohnen wichtig, dass es seinen Kindern gut gehe und dass er ihnen etwa die Ausbildung zahlen könne.

    «Und dass ich Freunden, denen es nicht so gut geht, etwas schenken kann. Geld war für mich noch nie ein Antrieb», erklärt der 58-Jährige. Viel habe er verschenkt, was ihm Freude bereite.

    «Eine wahnsinnige Liebe»

    Am 15. September erscheint sein neuer Film «Lieber Kurt», eine Verfilmung von Sarah Kuttners (43) Roman «Kurt». Schweiger führte Regie und spielt auch selbst mit.

    Kurt (Schweiger) zieht mit Lena in ein altes Haus, um näher bei seinem Sohn, der ebenfalls Kurt heisst, zu sein. Sein Sohn stirbt jedoch bei einem Unfall. Lena wird von Franziska Machens verkörpert, Sohn Kurt von Levi Wolter.

    Sarah Kuttner
    Sarah Kuttner im Jahr 2009. Sie ist die Autorin von «Kurt». - Keystone

    Das Buch habe Schweiger damals in einem Rutsch durchgelesen. «Eine Urangst hatte mich gepackt», erzählt er im Interview.

    «Ich bin ja Vater von vier Kindern. Als mein erster Sohn geboren wurde, spürte ich eine wahnsinnige Liebe und gleichzeitig eine wahnsinnige Angst.» Auch bei seinen anderen Kindern sei es so gewesen.

    «Ich wollte ja immer so viele Kinder wie möglich haben», erzählt Schweiger zudem. Gelindert habe die Arbeit an dem Film seine Angst nicht, aber «auch nicht vergrössert».

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