Freya Ridings: Aus dem Pub nach Glastonbury

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    Grossbritannien,

    Gleich mit ihrer Debüt-Single, der Piano-Ballade «Lost Without You», sorgte Freya Ridings für Aufsehen. Jetzt ist das erste Studioalbum der Singer-Songwriterin erschienen, das tief in ihre Seele blicken lässt.

    Freya Ridings rührt mit ihrer aussergewöhnlichen Stimme die Herzen an. Foto: Jordan Lawrence/Island/Universal Music
    Freya Ridings rührt mit ihrer aussergewöhnlichen Stimme die Herzen an. Foto: Jordan Lawrence/Island/Universal Music - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Noch vor wenigen Jahren spielte Freya Ridings vor kleinem Publikum in Londoner Pubs.

    Inzwischen hat die 25-Jährige, die von der britischen «Times» schon als «neue Adele» gefeiert wurde, einen Auftritt beim berühmten Glastonbury-Festival hinter sich.

    «Es war wie ein sehr surrealer Kindheitstraum», schwärmt Ridings im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. «Man kommt auf die Bühne, und dann sind da 20.000 Menschen. Diese Energie raubt dir den Atem.»

    Rund drei Wochen nach dem umjubelten Auftritt kommt jetzt das selbstbetitelte Debütalbum der britischen Sängerin heraus, die mit ihrer Hitsingle «Lost Without You» 2017 schlagartig berühmt wurde und schon zwei Live-Alben und eine EP veröffentlicht hat. Ihr erstes Studioalbum enthält melancholische, mitunter traurige, aber auch motivierende Songs. «Diese Platte ist fast wie eine Zeitkapsel der letzten zehn Jahre meines Lebens», erzählt Ridings. Mobbing, Trennung, Herzschmerz - vieles in ihren Liedern ist autobiografisch

    «Ich bin sehr leidenschaftlich», sagt sie. «Die Dinge und die Menschen, die ich liebe, sind mir sehr wichtig. Wenn es dann nicht so läuft wie erhofft, dann tut mir das körperlich weh.» Dies findet den Weg in ihre Musik. Neben langsamen Piano-Balladen wie «Poison» oder «Lost Without You» gibt es auch tanzbare Songs auf ihrem Album, so wie «Love Is Fire» oder die stimmige Single «Castles».

    Auf den Adele-Vergleich angesprochen, schreit Freya Ridings laut auf und lacht. «Das ist verrückt», sagt sie. «Sie ist die Königin, und sie war immer eine meiner grössten Heldinnen.» Wie ihr Vorbild hat auch Ridings ihre Lieder selbst geschrieben - und sieht sich trotzdem nicht als Songschreiberin. «Es war eigentlich eine Therapie», erklärt sie. «Aber nun ist es das grösste Glück meines Lebens geworden.»

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