«Fidelio» erntet in London Beifall und Buhrufe
Mit Jubel und vereinzelten Buhrufen ist in London eine «Fidelio»-Neuinszenierung des deutschen Opernregisseurs Tobias Kratzer aufgenommen worden.

Das Wichtigste in Kürze
- Opernregisseurs Tobias Kratzer brachte Beethovens «Fidelio» auf die Bühne.
- Mit Jubeln und vereinzelten Buhrufen wurde die Aufführung in London aufgenommen.
In einer Inszenierung voller Drama brachte Kratzer die Oper «Fidelio» von Ludwig van Beethovens auf die Bühne. Der deutsche Startenor Jonas Kaufmann sang die Rolle des Florestan, und die norwegische Sopranistin Lise Davidsen war Leonore.
Beide Solisten wurden vom Publikum der Matinee-Premiere im Royal Opera House in Covent Garden mit grossem Beifall bedacht. Vereinzelte Buhrufe gab es, als Kratzer nach Ende der Vorstellung auf die Bühne kam. Seine kontrastreiche Inszenierung und die grössere Einbindung des Chores in die zunehmend hitzigen Geschehnisse gefielen vielleicht nicht jedem.
«Fidelio» galt als ein Höhepunkt der diesjährigen Feiern zum 250. Geburtstag des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827). Die sechs Vorstellungen in London waren schon im Voraus ausverkauft.
Die Aufführung am 17. März wird live in Kinos weltweit übertragen und am 22. März wiederholt.










