Franken

Evelyn Burdecki rettet Frosch und bekommt 300 Franken-Rechnung

Gerry Reinhardt
Gerry Reinhardt

Deutschland,

Evelyn Burdecki fand auf einem Parkplatz einen blutenden Frosch – und fuhr ihn sofort zur Tierklinik. Doch dann kam dicke Post.

Evelyn Burdecki
Evelyn Burdecki entdeckte den verletzten Frosch auf einem Parkplatz und fuhr ihn mitten in der Nacht zur Tierklinik. - instagram/evelyn_burdecki

Das Wichtigste in Kürze

  • Burdecki fand einen blutenden Frosch auf einem Parkplatz und fuhr ihn zur Tierklinik.
  • Der Frosch überlebte die Nacht in der Klinik nicht.
  • Die Tierarztrechnung belief sich auf umgerechnet 300 Franken.

Die deutsche Reality-TV-Teilnehmerin Evelyn Burdecki (37) hat ein grosses Herz, auch für kleine Tiere. Auf dem Weg zu einem Parkplatz entdeckte die 37-Jährige einen verletzten Frosch. Das Tier blutete und wirkte hilflos.

«Es geht einfach nicht. Ich kann diesen Frosch doch nicht liegen lassen», schreibt Burdecki in ihrer Instagram-Story. Also fuhr sie mitten in der Nacht zur nächsten Tierklinik.

Frosch überlebte die Nacht nicht

Das Tier konnte trotz des nächtlichen Einsatzes nicht gerettet werden. Der Frosch starb noch in der Klinik. Nach rund 20 Minuten verliess Burdecki die Praxis wieder, ohne ihn lebend mit nach Hause nehmen zu können.

Was dann folgte, sorgte beim TV-Star für einen zweiten Schock.

313,80 Euro: «Hat mich kurz schlucken lassen»

Die Rechnung der Tierklinik beläuft sich auf 313,80 Euro, umgerechnet um die 300 Franken.

Von den Kosten hatte Burdecki im Vorfeld nichts gewusst. Immerhin: Die Klinik gab dem Tier einen Namen. Auf der Rechnung steht «Fridolin, Amphibie, Frosch» – wobei das Tier optisch eher nach einer Erdkröte aussieht.

In einem Instagram-Beitrag schreibt Evelyn Burdecki:

«313,80 € für einen Frosch, den ich einfach nur retten wollte und der es leider nicht geschafft hat. Hat mich schon kurz schlucken lassen.»

Trotzdem will sie ihre Follower nicht entmutigen. Sie rät, sich vorher über ehrenamtliche Optionen zu informieren, falls man ein verletztes Tier findet. «Ich kann das zahlen, aber viele, die ein Herz für Tiere haben, vielleicht nicht», so Burdecki.

«Nicht mal einen Abschiedskuss»

Burdecki liess auch ihren Humor nicht ganz aussen vor.

Hast du schon mal einen Frosch geküsst?

Das Schlimmste an der Sache sei, dass sie dem Frosch nicht einmal einen Abschiedskuss geben konnte: «Dabei heisst es doch immer: Irgendwo wartet im Frosch der Traumprinz

Was tun bei Wildtierfunden?

Experten raten bei Wildtierfunden zur Kontaktaufnahme mit der Polizei oder dem Wildhüter.

Diese können oft kostenlose Hilfe vermitteln.

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Kommentare

User #4560 (nicht angemeldet)

Bravo Evelyn! Das Leiden dieser Tiere ist unerträglich und der kleinste Teil unserer Gesellschaft gibt acht und sorgt sich um diese Kreaturen.

User #3984 (nicht angemeldet)

Mit diesem Post verdient sie als Influenzerin ein Vielfaches der 318€. Seid unbesorgt ihr Leser.

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