Epstein-Vertraute berichtet von Znacht mit Andrew im Palast
Neue Details kommen ans Licht: Ex-Prinz Andrew soll Sarah Kellen, Epsteins mutmassliche Assistentin, und den Sexualstraftäter in den Palast eingeladen haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Ex-Prinz Andrew ist in den Epstein-Skandal verwickelt.
- Jetzt kommen neue Details von einem Znacht im Buckingham-Palast ans Licht.
- Der Blaublüter selbst äussert sich nicht dazu.
Während er schweigt, plaudert sie aus dem Nähkästchen ...
Die Rede ist von Sarah Kellen. Die 47-Jährige gilt als enge Vertraute des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66). Zehn Jahre lang soll sie für den US-Unternehmer gearbeitet haben, wird auch als seine Assistentin bezeichnet.
Nun enthüllt sie neue Details über ein Treffen mit Ex-Prinz Andrew (66). Gegenüber der «Daily Mail» behauptet Sarah Kellen: Sie und Epstein wurden einst für ein Znacht in eine Privatwohnung im Buckingham-Palast eingeladen.

Auch auf der 18. Geburtstagsfeier von Prinzessin Beatrice (37) soll sie dabei gewesen sein. Genauso wie Epstein und seine Komplizin Ghislaine Maxwell (64), wie Bilder von der Party, die 2006 stattgefunden hatte, zeigen.
«Wir haben auch Andrews Privathaus besucht»
Kellen selbst bezeichnet sich jedoch nicht als Assistentin oder Vertraute von Epstein, sondern als Opfer. Jahrelang sei sie seinen sexuellen Übergriffen ausgesetzt gewesen. Die 46-Jährige beschreibt sich sogar als Epsteins «leibeigene Sexsklavin».
Über Ex-Prinz Andrew hingegen kann Kellen nicht viel sagen. Der ehemalige Herzog von York sei eine der «berühmtesten Personen», die sie je getroffen hatte.
Sie berichtet von mehreren Treffen. «Prinz Andrew war im New Yorker Haus. Wir haben auch Andrews Privathaus besucht», so Kellen.

Der Queen-Sohn gehöre allerdings nicht zu den Männern, mit welchen sie sexuellen Kontakt hatte. Sie habe ihn auch nie unangemessen handeln sehen.
Deutlich weniger gute Worte findet Sarah Kellen für Ghislaine Maxwell. Die Epstein-Komplizin, die derzeit hinter Gittern ihre 20-jährige Haftstrafe absitzt, solle niemals eine Begnadigung erhalten, fordert sie.
«Sowohl Maxwell als auch Epstein waren abscheuliche Menschen», sagt Kellen.

Über die verurteilte Ghislaine meint sie zudem: «Ich hatte immer das Gefühl, dass sie massgeblich dazu beigetragen hat, dass Jeffrey zu dem wurde, der er geworden ist.» Sie habe ihn zu dem Monster gemacht, das er geworden ist, so ihr Vorwurf.
Andrew und Fergie im Epstein-Sumpf
Andrew wird seit Jahren mit Epstein in Verbindung gebracht. Auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) soll ein enges Verhältnis zu dem Sexualstraftäter gepflegt haben. Wegen des Kontakts zu Epstein wurden die beiden aus ihrem langjährigen Zuhause, der Royal Lodge, geschmissen.
Fergie hat sich seither komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Ihr derzeitiger Wohnort ist unbekannt.
Doch auch Andrew zeigt sich kaum noch, nachdem er im Februar wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch verhaftet wurde. Noch immer laufen Ermittlungen gegen ihn. Vorwürfe, die mit Epstein in Zusammenhang stehen, hat er stets zurückgewiesen.















