Deutsche Konzeptkünstlerin Rune Mields gestorben
Die Konzeptkünstlerin Rune Mields ist im Alter von 91 Jahren in Köln gestorben. Das bestätigten ihr Sohn und ihre Galeristin Judith Andreae der DPA.

Mields, die 1935 in Münster geboren wurde, absolvierte eine Lehre als Buchhändlerin, bevor sie sich als Autodidaktin der Kunst zuwandte. Das besondere Interesse der Künstlerin galt der Bedeutung von Zahlen und Zeichen in den unterschiedlichsten Weltkulturen.
1977 nahm sie an der Documenta in Kassel teil. Eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin und ein Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom prägten die 80-er Jahre. Im Jahr 2000 wurde Mields für ihr Lebenswerk und ihr Engagement für andere Künstlerinnen und Künstler mit dem Gabriele-Münter-Preis ausgezeichnet.
Zu ihrem 90. Geburtstag widmete ihr das Kunstmuseum Bonn im vergangenen Jahr einen Raum in seiner Sammlungspräsentation. 2027 gibt es nach Angaben von Galeristin Andreae in der Kunsthalle Giessen und im Museum Morsbroich in Leverkusen eine Ausstellung, die noch von Rune Mields geplant wurde. «Diese Doppelausstellung wird nun in Form einer Retrospektive ihr Œuvre würdigen.»












