Trumps ärgern sich über staubsaugende Kunst-Ivanka

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    USA,

    Jennifer Rubell ist eine Konzeptkünstlerin, die das Publikum mit in ihre Arbeiten einbindet. Ihr neuestes Kunstwerk kommt bei der Trump-Familie überhaupt nicht gut an.

    «Ivanka Vacuuming 2019» von Jennifer Rubell in der Flashpoint Gallery in Washington. Foto: Sait Serkan Gurbuz/AP
    «Ivanka Vacuuming 2019» von Jennifer Rubell in der Flashpoint Gallery in Washington. Foto: Sait Serkan Gurbuz/AP - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine staubsaugende Ivanka-Doppelgängerin in einer Washingtoner Ausstellung hat bei der Familie von US-Präsident Donald Trump Empörung ausgelöst.

    Zu einem Medienbericht über die Performance «Ivanka Vacuuming» in der Flashpoint Gallery twitterte Präsidententochter Ivanka Trump am Dienstag: «Frauen können wählen, ob sie sich gegenseitig zerlegen oder gegenseitig aufbauen. Ich wähle Letzteres.»

    Donald Trump Junior sprach in einem Tweet von einer «sexistischen Attacke» gegen seine Schwester. Für «selbsterklärte Feministinnen» sei Sexismus offenbar in Ordnung, wenn er den politischen Feind verletze, twitterte der älteste Präsidentensohn.

    Im Lebendwerk der Künstlerin Jennifer Rubell saugt eine Frau, die mit blondem Wellenhaar, rosa Kleid und Stilettos aussieht wie Ivanka Trump, unablässig einen pinken Teppich. Besucher der Ausstellung können ihr Krümel von einem Brotkrumen-Berg hinwerfen. Die Interaktion sei «genüsslich» für den Betrachter und erzeuge ein Gefühl von Macht, heisst es in einer Erklärung der Künstlerin. Gleichsam sauge «Ivanka» aber auch ohne Krümel auf dem Boden stoisch weiter.

    Das Werk sei inspiriert von einer Figur, deren Auftreten mit «Tochter, Frau, Mutter, Schwester, Model, berufstätiger Frau, Blondine» eine «schon fast ulkig breite Palette weiblicher Identitäten» enthalte, erklärte die Kunstorganisation CulturalDC als Aussteller. Besucher sollten ihre eigene Beziehung zur Figur und eine Mitschuld an deren Rollenspiel hinterfragen. «Ivanka» saugt noch bis zum 17. Februar in der Ausstellung.

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