Darum sieht Marius Borg Høiby jetzt so anders aus
Marius Borg Høiby (29) wirkt völlig verändert: Schlanker, muskulöser und mit markanterem Gesicht. Auch seine neue Frisur sorgt für Aufsehen.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby hat durch regelmässiges Krafttraining Muskeln aufgebaut.
- Seit seiner Festnahme im Februar soll er auf Alkohol und Drogen verzichten und dadurch deutlich frischer wirken.
- Spekuliert wird auch über seine gewellten Haare sowie über mögliche Filler an Kinn, Lippen und Jawline.
Marius Borg Høiby (29) zeigt sich derzeit mit einem auffallend veränderten Erscheinungsbild.
Der Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit (53) wirkt schlanker und deutlich trainierter, gleichzeitig erscheint sein Gesicht markanter. Auch seine Frisur ist neu: Die hellblonden Haare trägt er inzwischen gewellt statt wie früher glatt und streng nach hinten gekämmt.
Besonders deutlich wurde die Veränderung bei der Trauerfeier von König Harald V. (†89). Dort zog Marius mit seinem neuen Look die Blicke auf sich. Doch wie kommt es zu dem ungewohnten Erscheinungsbild?
Fitness in U-Haft
Eine mögliche Erklärung liegt in seinem veränderten Lebensstil Der vergangenen Monate.
Laut der Zeitschrift «Se og Hør» soll Marius seine Zeit in Untersuchungshaft unter anderem dafür genutzt haben, an seiner körperlichen Fitness zu arbeiten. Schon während seiner Haft im Gefängnis von Oslo habe er regelmässig trainiert. Vor allem Kraftsport soll es ihm angetan haben.

Das Ergebnis ist inzwischen offenbar nicht mehr zu übersehen. Seine Schultern wirken breiter, sein Körper insgesamt trainierter.
Seit er die Untersuchungshaft unter Hausarrest auf Gut Skaugum vor den Toren Oslos verbringt, dürfte er zudem ausreichend Gelegenheit für weitere Trainingseinheiten haben. Angeblich nutzt er dafür unter anderem die Terrasse und trainiert dort an der frischen Luft und in der Sonne.
Kein Alkohol, keine Drogen
Auch der Verzicht auf Alkohol und Drogen könnte zu seinem veränderten Aussehen beitragen. Seit seiner Festnahme im Februar soll Marius keinen Zugang mehr zu entsprechenden Substanzen haben.
Vor dem Haftrichter, der ungefähr alle vier Wochen über eine Fortsetzung der Untersuchungshaft beziehungsweise des Hausarrests entscheidet, erklärte er bereits im Mai: «Ich bin absolut clean!»

Sein früherer Lebensstil war im Prozess in Oslo ausführlich zur Sprache gekommen. Demnach soll Marius in den vergangenen Jahren regelmässig Alkohol konsumiert haben.
Laut den Vorwürfen nahm er ausserdem verschiedene Drogen, darunter sogar Kokain und das hochgefährliche Schmerzmittel Fentanyl. Mit seiner Festnahme fand dieser Lebenswandel zunächst ein abruptes Ende.
Das sagt die Expertin
Dass sich die Abstinenz auch im Gesicht bemerkbar machen kann, erklärt Schönheitsärztin Dr. Miriam Rehbein gegenüber «Bild». Sie hält kosmetische Eingriffe für keine notwendige Erklärung und sagt: «Marius sieht jetzt viel besser aus, weil er mehr Schlaf bekommt und keinen Alkohol trinkt.»
Alkohol und Drogen könnten dafür sorgen, dass der Körper und insbesondere das Gesicht aufgeschwemmt wirken. Nach einer Entzugsphase könne man zunächst sogar schlechter aussehen, weil sich die Hormone erst wieder normalisieren müssten.

Marius soll inzwischen seit etwa sechs Monaten clean sein – und laut Rehbein sei diese Veränderung mittlerweile auch an seinem Gesicht erkennbar.
Hat Mette-Marits Sohn nachgeholfen?
Trotzdem kursieren Gerüchte über mögliche Beauty-Eingriffe. Beobachter fragen sich, ob Marius möglicherweise an Lippen, Kinn oder Jawline mit Fillern nachgeholfen haben könnte. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht.
Für Gesprächsstoff sorgt ausserdem seine neue Frisur. Statt der früheren, streng nach hinten gekämmten Haare trägt Marius sie nun deutlich gewellt. Insider vermuten sogar eine Dauerwelle.

Ob der Friseur seiner Mutter auf Gut Skaugum dabei vielleicht ebenfalls zum Einsatz kam, ist nicht bekannt. Fest steht jedoch: Dauerwellen sind bei jüngeren Männern derzeit wieder angesagt.
Gericht lässt Berufung zu
Während sich sein Äusseres also stark verändert hat, ist seine rechtliche Situation weiterhin ungeklärt.
Am 15. Juni wurde der Sohn von Königin Mette-Marit zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Urteil erfolgte wegen zweier Vergewaltigungen an zwei Frauen, Misshandlung in engen Beziehungen, schwerer Körperverletzung und einer Reihe weiterer Straftaten.
Marius legte gegen das Urteil Berufung ein. Der Fall soll deshalb bald erneut aufgerollt werden. Aktuell verbüsst er seine Untersuchungshaft unter Hausarrest auf Gut Skaugum. Und hat dort offenbar nicht nur viel Zeit zum Nachdenken, sondern auch zum Trainieren.












