Norwegen nimmt Abschied von König Harald in Oslo
In Oslo hat Norwegen mit einer feierlichen Zeremonie Abschied von König Harald V. genommen.

Norwegen hat am Mittwoch in Oslo Abschied von König Harald V. genommen. Der Monarch war am 28. August im Alter von 89 Jahren gestorben.
Rund 53'000 Menschen säumten laut «Yahoo» die Strassen der Hauptstadt. Sie begleiteten den Sarg vom königlichen Schloss bis zur Osloer Domkirche.
Angeführt wurde die Prozession von Haralds Sohn und Nachfolger Haakon. Ihm folgten Kronprinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus.
Königsfamilie und Staatsgäste nehmen Abschied von Harald
Königin Sonja sowie Mette-Marit folgten im Auto. Auch Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby nahm an der Trauerfeier teil, berichtet die «ZDFheute».
Zahlreiche ausländische Gäste erwiesen dem verstorbenen Monarchen die letzte Ehre. Unter ihnen waren Prinz William, Prinzessin Anne sowie mehrere europäische Monarchen.
Ministerpräsident Jonas Gahr Støre erinnerte an Haralds 35 Jahre auf dem norwegischen Thron. Das Land sei für diese Zeit und seine Amtsführung zutiefst dankbar.
Tiefe Trauer und letzte Ruhestätte für Harald
Støre erinnerte zudem an Haralds Begleitung des Landes in schwierigen Zeiten. Besonders verwies er auf die Terroranschläge vom 22. Juli 2011 mit 77 Todesopfern.
Auch die königliche Familie zeigte während des Gottesdienstes grosse Trauer. Auf dem Kranz von Königin Sonja stand laut der «ZDFheute» die Botschaft «Danke für ein gutes Leben».
Nach dem Gottesdienst wurde Haralds Sarg zur Festung Akershus gebracht. Dort wurde der Monarch anschliessend in einer privaten Zeremonie beigesetzt, wie «1&1» berichtet.
Doppel-Sarkophag und Grossaufgebot bei Haralds Beisetzung
Vier F35-Kampfjets überflogen die Domkirche in der Ehrenformation «Missing Man». Anschliessend wurde der Sarg zur Schlosskirche von Akershus gebracht.
Haralds letzte Ruhestätte befindet sich in einem rund 1,7 Millionen Euro teuren Doppel-Sarkophag. Auch Königin Sonja soll dort später ihre letzte Ruhe finden, berichtet «ZDFheute».

Für das Staatsbegräbnis galten umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Nach Angaben der «ZDFheute» waren rund 3000 Polizisten und 3500 Streitkräfteangehörige im Einsatz.












