Christoph Bach: Als Kind verstört durch «Aschenputtel»

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    Schauspieler Christoph Bach mag gerne Märchen vorlesen. An ein Märchen aus seiner Kindheit kann er sich besonders gut erinnern.

    Bei Christoph Bach hat das Märchen «Aschenputtel» besonderen Eindruck hinterlassen. Foto: Ole Spata/dpa
    Bei Christoph Bach hat das Märchen «Aschenputtel» besonderen Eindruck hinterlassen. Foto: Ole Spata/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Christoph Bach, der im neuen ARD-Weihnachtsmärchen zu sehen ist, war als Kind besonders von «Aschenputtel» beeindruckt.

    «Bis heute schiesst mir manchmal noch plötzlich "Ruckediguh, Blut ist im Schuh" durch den Kopf, wenn ich Tauben im Baum sitzen sehe. Also scheint mich "Aschenputtel" sehr berührt und auch etwas verstört zu haben», sagte Bach («Keiner schiebt uns weg») der Deutschen Presse-Agentur. «Es hat mich aber auch getröstet, wie die Tiere dem einsamen Mädchen geholfen haben, diese grausam-sinnlosen Strafen durchzustehen. Ich meine, allein das endlose Herauslesen von Linsen aus der Asche! Das hat mich fertiggemacht als Kind.»

    Er selbst lese gern kleinen Zuhörern vor, sagte der 44-Jährige. «Auf jeden Fall, aber ich überspringe manchmal gewisse Stellen oder versuche sie schnell umzudichten. Das fällt einigen Kindern natürlich auf - und sie protestieren. Als würden sie spüren, dass man etwas verharmlost. Dann reden wir natürlich auch darüber, wann diese Märchen entstanden sind. Und sie interessiert es sehr, zu hören, wie Kinder früher gelebt haben und wieviel schwieriger es für sie hier häufig war.»

    Im ARD-Kinderfilm «Das Märchen von den 12 Monaten», (Zweiter Weihnachtstag, 13.10 Uhr, Das Erste) spielt Bach den Monat Februar. «Definitiv keiner meiner Lieblingsmonate. Das ist auch das grosse Problem des Februars im Film. Er fühlt sich ungeliebt und schwankt zwischen Grössenwahn und Minderwertigkeitsgefühlen.»

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