Bruce Willis erkennt eigene Tochter nicht mehr

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    USA,

    Rumer gibt ein Update über den Zustand ihres Vaters Bruce Willis. Er erkenne sie zwar nicht immer, könne aber die Liebe fühlen, die sie für ihn habe.

    bruce willis
    Bruce Willis ist an Demenz erkrankt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bruce Willis erkennt seine eigene Tochter wegen seiner Demenz nicht mehr.
    • Er fühle aber die Liebe, die sie für ihn habe, erklärt Rumer Willis.
    • Sie sei dankbar und glücklich, dass sie ihn besuchen und umarmen könne.

    Vor zwei Jahren erkrankte Bruce Willis (70) an frontotemporaler Demenz (FTD).

    Die Schauspielerei musste er aufgeben, er wird rund um die Uhr von einem Pflegeteam unterstützt. Jetzt gibt seine Tochter Rumer Willis (37) auf Instagram ein Update über den Gesundheitszustand ihres Vaters.

    Sie werde immer wieder gefragt, wie es ihm gehe, erzählt sie in einer Story. Es sei schwierig, das zu beantworten, da die normalen Parameter nicht funktionierten.

    «Niemandem mit FTD geht es gut», erklärt sie. Aber den Umständen entsprechend gehe es ihrem Vater «okay».

    Und sie verrät etwas ganz Trauriges: Ihr eigener Vater erkennt sie nicht mehr immer.

    Sie sei glücklich und dankbar, dass sie ihn weiterhin besuchen und umarmen könne, sagt Rumer. «Ob er mich erkennt oder nicht, er kann die Liebe, die ich ihm gebe, fühlen. Und ihn fühle die Liebe, die er für mich hat.»

    Es sei schmerzhaft, ihren Vater so zu sehen, sagt Rumer. Gleichzeitig sei es aber auch ein Geschenk, Zeit mit ihm verbringen zu können.

    Hast du einen Verwandten mit Demenz?

    Bruce Willis lebt mittlerweile in einem einstöckigen Haus mit einem Pflegeteam. Auch seine Ehefrau Emma Heming-Willis (47) unterstützt ihn.

    Sie schrieb ein Buch über den neuen Alltag mit der Demenz. Darin erzählt sie, dass Bruce «nicht mehr mit mir kommunizieren kann», weshalb sie alle Dinge entscheiden müsse.

    Wegen der Krankheit muss sie sich vermehrt mit dem Tod beschäftigen. Nach Einsetzen der Symptome haben FTD-Patienten eine durchschnittliche Lebenserwartung von sieben bis 13 Jahren.

    Nach seinem Tod will sie sein Gehirn der Forschung spenden – das sei «unendlich wichtig». Denn nur auf diese Weise könne die Wissenschaft Fortschritte machen, um neurodegenerative Erkrankungen zu verstehen und zu behandeln.

    Kommentare

    User #3162 (nicht angemeldet)

    demenz und krebs gab es genau so früher 🤣🤣🤣 bei demenz vergassen sie zu essen und sind gestorben bei krebs haben sie es meist nicht gemerkt und sind nicht so jämmerlich an chemotherapie gegangen worden

    User #2519 (nicht angemeldet)

    wer jeden tag fleisch mit fleisch ist bekommt keine demenz 🤣🤣 aber grünzeug und nachtschattengewächs fördert demenz 🤣🤣🤣

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