Britney Spears: Werde mich für andere einsetzen

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    Nach dem Ende ihrer Vormundschaft hat sich Britney Spears in einer Videobotschaft an ihre Fans gewandt. Wie sie mit ihrer zurückgewonnen Freiheit lebt.

    US-Popstar Britney Spears. Foto: Kay Blake/ZUMA Wire/dpa
    US-Popstar Britney Spears. Foto: Kay Blake/ZUMA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Ende ihrer Vormundschaft möchte sich Britney Spears nach eigenen Worten für andere Betroffene engagieren.

    «Ich bin hier, um mich für Menschen mit echten Behinderungen und echten Krankheiten einzusetzen», sagte die 39-Jährige in einer Videobotschaft, die sie am Dienstag (Ortszeit) auf ihren Social-Media-Kanälen veröffentlichte. «Ich bin eine sehr starke Frau, deshalb kann ich mir nur vorstellen, was das System diesen Menschen angetan hat. Ich hoffe also, dass meine Geschichte etwas bewirken und das korrupte System verändern wird.»

    Sie werde dieser Tage oft gefragt, was sie mit ihrer neu gewonnenen Freiheit tun wolle, erklärte Spears. «Ich bin einfach nur dankbar, ehrlich gesagt: für jeden Tag, dafür, dass ich die Schlüssel für mein Auto habe, dass ich unabhängig bin und mich als Frau fühlen kann, dass ich eine Bankkarte habe, dass ich zum ersten Mal Bargeld sehe, dass ich Kerzen kaufen kann.» Es seien «die kleinen Dinge», die einen grossen Unterschied machten.

    Den Videoclip schloss Spears mit einem Dank an ihre Fans ab, die sich unter dem Hashtag #FreeBritney für das Ende der Vormundschaft eingesetzt hatten. «Ihr seid super», sagte die Sängerin. «Ehrlich gesagt, ich glaube, ihr habt mir in gewisser Weise das Leben gerettet. Zu 100 Prozent.» Zu dem Video schrieb Spears, sie wolle «die Dinge bei Oprah zurechtrücken» und verlinkte US-Talkmasterin Oprah Winfrey (67). Diese äusserte sich zunächst nicht zu einem möglichen Interview mit der Sängerin.

    Die 39-Jährige stand seit 2008 unter Vormundschaft, nachdem sie wegen privater und beruflicher Probleme psychisch zusammengebrochen war. Am Freitag waren bei einer Anhörung in Los Angeles alle Auflagen aufgehoben worden. Zuvor hatte Spears Vorwürfe gegen ihre Familie und Betreuer erhoben, sie würden ihr Leben kontrollieren und sich an ihr bereichern.

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